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KiPf Maßnahmen im Diskurs: Erste Konferenz der Fachforenleitungen

Die Fachforenleitungen und das Team der KiPf Geschäftsstelle am ZTM - © Jane Vanhnadak – Zentrum für Telemedizin e.V.

Es war der nächste große Schritt für das Kompetenzcluster innovative Pflege: Am 25. Februar 2026 fand die erste interne Fachforenkonferenz in Bad Kissingen statt. Zu diesem Anlass kamen die Fachforenleitungen zu uns ans ZTM, um die geplanten Maßnahmen für das Jahr 2026 zu definieren.

Die Konferenz stand ganz im Zeichen des interdisziplinären Austauschs. Die Fachforenleitungen – rund 20 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachgebieten – brachten ihre individuelle Expertise und Erfahrungen ein, um den Maßnahmenkatalog für das aktuelle Jahr zu erarbeiten.

Diese Maßnahmen legen die inhaltliche Basis für die Arbeit im Kompetenzcluster innovative Pflege (KiPf) fest, um die Ziele der HighCare Agenda zu erreichen. In vielen Aspekten war man sich schnell einig, andere Punkte wurden hingegen kritisch diskutiert. 

Eine Informationsplattform für alle Fragen rund um das Thema innovative Pflege

Ein zentraler Punkt der Maßnahmen ist die Informationsplattform für innovative Pflegelösungen. Konsens bestand darüber, dass es bereits einige hilfreiche Informationsangebote gibt, diese aber häufig noch zu unbekannt oder zu spezifisch sind. Unser Ziel im KiPf ist es, nicht eine weitere Insellösung anzubieten, sondern eine umfassende Informationsplattform zu schaffen, die das bestehende Wissen im Bereich der innovativen Pflege nutzt, zusammenführt und um fehlende Informationen ergänzt.

So soll eine Plattform entstehen, die als „Single Point of Entry" die Informationssuchenden in ihren Bedarfen abholt und dorthin führt, wo sie möglichst alle Informationen, die sie zur Lösung ihres konkreten Pflegeproblems benötigen, finden können.

Fallstudien zeigen den Mehrwert von Technologien auf

Mithilfe eines Technologiekatalogs sollen beispielsweise Betroffene, Angehörige aber auch professionell Pflegende geeignete technische Hilfsmittel finden, die sie in ihrem Anwendungsfall unterstützen können. In der Diskussionsrunde wurde jedoch schnell deutlich, dass eine Auflistung von Technologien allein nicht ausreicht. Benötigt würden stattdessen zusätzliche Informationen und Hilfestellungen zu den Prozessen und Handlungsketten, die um den Einsatz dieser Technologien herum ablaufen. Dazu zählen Fragen zur Finanzierung, technischen Implementierung, Schulung für die Anwendung, Wartung und vieles mehr.

Deshalb soll anhand von aufbereiteten Fallstudien und Erfahrungsberichten aus Musterpflegeeinrichtungen oder -quartieren dargestellt werden, welche Lösungsansätze es für die Probleme und Bedarfe in der Pflege gibt und wie die Einführung von Technologien im Pflegebereich schon erfolgreich umgesetzt wurde. Aber auch „negative" Erfahrungen sollen dort zu finden sein, die aufzeigen, welche Umsetzungen nicht wie erwartet funktioniert haben – und warum nicht.

Zu diesem Zweck haben wir bereits begonnen, Fälle aus der Praxis zu sammeln. Diese können über ein Formular bei uns eingereicht werden.

Veranstaltungen zur Vernetzung und Information

Ein zentrales Anliegen der Runde war darüber hinaus, nicht nur über die Pflege zu reden, sondern auch mit ihr – egal ob im professionellen oder informellen Bereich. Deshalb werden auch Netzwerk- und Informationsveranstaltungen eine wichtige Rolle in der Arbeit des Kompetenzclusters innovative Pflege spielen.

Zudem besteht weiterhin das Angebot, sich mit einer Teilnahme in den Fachforen aktiv an der Lösungsfindung im KiPf zu beteiligen. Hier finden Sie die Anmeldung zu den Fachforen

Umsetzung der Maßnahmen

Im Rahmen der Konferenz wurde jede einzelne der zehn geplanten Maßnahmen von den Fachforenleitungen beleuchtet und diskutiert. Auf Basis dieses konstruktiven Feedbacks werden die Maßnahmen nun entsprechend konkretisiert – mit dem Ziel, diese möglichst schnell in die Umsetzung zu bringen.

Wir bedanken uns bei den Fachforenleitungen für den produktiven Austausch und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit! 

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