Kompetenzcluster innovative Pflege (KiPf)
Mit dem KiPf, als ein Bestandteil der HighCare Agenda, werden wir alle Initiativen rund um das Thema innovative Pflege in Bayern bündeln.
Damit kommen sämtliche Akteure aus Pflegepraxis, Pflegewirtschaft und Wissenschaft zusammen, um gemeinsam zu ermitteln, welche Innovationen einen Mehrwert für den Pflegealltag leisten können.
Interessierte können sich und ihre Bedarfe in Fachforen einbringen und somit aktiv im KiPf mitwirken. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit sind verschiedene Unterstützungsangebote, die kostenfrei nutzbar sind.
Mit Innovationen die Pflege für morgen fit machen
Wir kümmern uns mit allen Akteuren um die Pflege für morgen – selbstbestimmt, ganzheitlich, generationengerecht, regional verfügbar und digital unterstützt
„Alleine in Bayern wird die Zahl der Pflegebedürftigen von derzeit rund 580.000 auf mindestens 820.000 bis zum Jahr 2050 steigen. Die Menschen werden älter, die Fachkräfte weniger. Dies trifft genau die, die besonders schützenswert sind – Pflegebedürftige jeden Alters. Die Pflege ist eine der Schicksalsfragen unserer Zeit und wir wollen die Werkzeuge der Digitalisierung bestmöglich in der Pflege nutzen.
Wir haben daher gemeinsam mit rund 40 Vertreterinnen und Vertretern aus Bayerns Pflegepraxis, der Gesundheits- und Pflegewirtschaft, aus Wissenschaft und Verbänden der Leistungserbringer und Leistungsträger sowie Vertreterinnen und Vertretern pflegender Angehöriger und Pflegebedürftiger ein passgenaues Maßnahmenbündel erarbeitet.“
Judith Gerlach, MdL, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Bildquelle: StMGP
Vision und Mission
Wir haben unser Team gefragt, was das KiPf für Sie bedeutet. Das Ergebnis haben wir im folgenden Video zusammengefasst. Viel Spaß beim Anschauen!
Kernaufgaben
Wir haben den Auftrag erhalten, mit dem KiPf die Vernetzung zwischen den Akteuren zu verbessern und den Austausch zu Innovationen in der Pflege zielgerichtet zu unterstützen.
Unsere Aufgaben haben wir in drei Bereiche eingeteilt:
Unsere Hauptaufgabe ist es, eine übergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit aufzubauen und sicherzustellen. Wir bringen alle Akteure aus Pflege- und Sorgearbeit, Kliniken, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen zusammen, um Ideen zu bündeln und gemeinsam den Innovationsprozess der Pflege in Bayern zu beschleunigen.
Unterstützungs- und Mitwirkungsformate
Wir setzen im KiPf eine Vielzahl an zielgruppenspezifischen Angebote zur Information, Unterstützung und Mitwirkung um.
Netzwerkveranstaltungen
In Kooperation mit einer Vielzahl an Verbänden organisieren wir bayernweit Netzwerkveranstaltungen mit spannenden Vorträgen und interaktiven Austauschformaten.
Informationskampagne
Wir organisieren Informationsveranstaltungen in allen Regionen Bayerns, um gezielt regionale Akteure vor Ort zu informieren und Unterstützung bei der Umsetzung innovativer Pflegetechnologien anzubieten.
Pflegetechnikexperten
Sobald uns das Schulungskonzept des FiPtec vorliegt, werden wir bayernweit Schulungen für Fachkräfte zu Pflegetechnikexperten anbieten.
Mobile Pflege-Labs
Um Innovationen und Forschung auch mobil demonstrieren zu können, werden wir mobile Pflege-Labs einrichten.
Reifegradmodell
Mithilfe eines Online-Tools können Pflegeeinrichtungen ihren digitalen Reifegrad messen und individuell auf sie zugeschnittene Empfehlungen für die Einführung von Pflegetechnologien erhalten. Grundlage wird das vom FiPtec zu entwickelnde digitale Reifegradmodell sein.
Technologiekatalog
Um passende Pflegetechnologien zu finden, stellen wir einen Technologiekatalog bereit. In der Beratung und Versorgung können so die am besten passende Lösung für Fachkräfte, pflegende Angehörige und Pflegebedürftige recherchiert werden.
Informationsplattform
Wir bauen eine interaktive Informations- und Datenplattform für den bayerischen Pflegebereich auf inkl. Darstellung des digitalen Pflegenetzwerk Bayern mit einer virtuellen Landkarte von abgeschlossenen und laufenden Förderprojekten.
Interaktives Planspiel
Mit dem digitalen Rollenspiel können Einrichtungen spielerisch ausprobieren, wie digitale Transformation gelingen kann – und wie nicht. So kann jeder in die Rolle der anderen deren Situation nachvollziehen.
Lernplattform
Mit der Lernplattform wollen wir die Kompetenz der pflegende Angehörige und Fachkräfte im Bereich innovative Pflege steigern.
Musterwohnung
Mit unserer Musterwohnung in Bad Kissingen können Besucher ausgewählte Pflegetechnologien ausprobieren und erleben. Damit möchten wir über die Chancen und Grenzen von Pflegetechnologien an konkreten Beispielen aufklären.
Team der Geschäftsstelle
Unser Team im KiPf besteht aus mehreren Experten, die alle Aufgaben der Geschäftsstelle umsetzen und mit den Fachforenleiter und allen Interessierten im Austausch stehen.
Dr. Tom Zentek
Als promovierter Informatiker liegt seine Expertise in der Entwicklung und Evaluation von Pflegetechnologien und Wissensplattformen. Im Kipf hat er die Leitung der Geschäftsstelle inne.
Anja Müller
Als examinierte Krankenpflegerin und Gesundheitsökonomin (M.Sc.) ist sie für die inhaltliche Betreuung der Stakeholder und die Entwicklung der Wissensplattformen zuständig.
Dieter Ebinger
Dieter ist für die Organisation und Durchführung der Informationskampagne zuständig.
Laura Kömpel
Madeleine Kessler
Isabell Sauer
Als Redakteurin erstellt Isabell Inhalte für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie für Wissens- und Lernplattformen.
Christian Wieber
Jane Vanhnadak
Aktueller Fortschritt
Schritt für Schritt setzen wir unsere Pläne um.
Teamklausur der Geschäftsstelle
In einer internen Klausur hat das Team der Geschäftsstelle die Ziele für das kommende Jahr 2026 besprochen und die Aufgaben der nächsten Monate geplant.
Anmeldung zur Teilnahme an Fachforen
Nachdem alle Fachforenleitungen besetzt wurden, können sich Interessierte über ein Online-Formular an den jeweiligen Fachforen anmelden.
Bescheidübergabe
Frau Judith Gerlach, MDL, hat uns in Bad Kissingen besucht und offiziell den Förderbescheid übergeben.
Fachforenleitungen besetzt
Alle Fachforen wurden mit renommierten Expertinnen und Experten besetzt.
Geschäftsstelle eingerichtet
Mit Start der Förderung am 01.09.2025 haben wir die Geschäftsstelle am ZTM vollständig in Betrieb genommen.
Impressionen und Einblicke
Hier finden Sie einige Einblicke in unsere Arbeit und Veranstaltungen.
Kick-Off KiPf und Bescheidübergabe mit Staatsministerin Judith Gerlach am 10.10.2025
Zeitplan für die Aufbauphase
Mit den Fachforen planen wir die Umsetzung der Maßnahmen und definieren, wie wir unsere Ergebnisse auch anhand von Kennzahlen messen.
Die Fachforenleitungen der Fachforen wurden mit Experten aus den jeweiligen Gebieten besetzt.
Die Fachforen definieren ihre Arbeitsschwerpunkte und Ziele.
Jedes der Fachforen definiert seine Erwartungen, Bedarfe, Möglichkeiten und bekannte Lösungsansätze.
Das KiPf erstellt aus den Informationen und Ergebnissen der Fachforentreffen die Maßnahmenpläne sowie dazugehörige Budgets und Kennzahlen zur Prüfung der Maßnahmen.
Die Fachforenleitungen prüfen die Maßnahmenpläne, Budgetpläne und Kennzahlendefinitionen.
In einer Konferenz mit allen Fachforenleitungen beschließen wir die Maßnahmen, Budgetplanung und Kennzahlen für 2026.
Nach Beschluss der Maßnahmenpläne starten wir mit deren Umsetzung, messen den Erfolg anhand der definierten Kennzahlen und stellen die Einhaltung des Budgets sicher. Die Fachforenleitung halten wir dabei stets informiert über die Fortschritte der Umsetzung.
Wir sind gerne für Sie da
Sie haben Fragen zum KiPf oder möchten sich zu einem Fachforum informieren? Kontaktieren Sie uns gerne über dieses Formular.
Pflegeinnovationen in Bayern
Mit unserer Landkarte zeigen wir Ihnen, wo Sie in Bayern bereits wichtige Anlaufstellen für innovative Pflege finden.
Skills Lab
Im Skills Lab der Bamberger Akademien entsteht die einmalige Gelegenheit, Alltagssituationen im Gesundheits- und Pflegewesen zu erproben
Musterwohnung & Reallabor
Die AAL-Musterwohung "Daheim Dank Digital" ist mit vielen digitalen und analogen Alltagshelfern in einer realen Wohnumgebung auf 55 qm ausgestattet.
Mobiles Pflege-Lab
TruDi bietet Ihnen die Möglichkeit, moderne Technologien für Ihren Arbeitsalltag kennenzulernen und auszuprobieren – praktisch und konkret, in Ihrer Pflegeeinrichtung vor Ort in ganz Bayern.
Musterwohnung
Möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben können – das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. Wie das gelingen kann, zeigt im Landkreis Roth seit 2017 die barrierefreie Musterwohnung TABEA.
Musterwohnung
Die Musterwohnung der LongLeif LIVING PLUS zeigt als Dauerausstellung einige Beispiele für barrierefreies Wohnen. Die Musterwohnung gibt auch Einblicke in spezielle technische Assistenzsysteme, wie steuerbare Lichtsysteme, technikgestützte Sturzmelder oder automatische Herdabschaltungen.
Musterwohnung
Die DeinHaus 4.0 Musterwohnung in Bad Kissingen ist eine zentrale Anlaufstelle rund um Wohnassistenzsysteme und AAL in eigenen Zuhause oder der professionellen Pflege.
Musterwohnung
Die Musterwohnung zeigt eine Bandbreite an Unterstützungsmöglichkeiten, sowohl für Bürger mit Einschränkungen, aber auch für junge Familien, die im Begriff sind ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu sanieren.
Living Lab
Das AAL Living Lab ist eine Lehr- und Forschungswohnung in einer von der BSG Allgäu betriebenen Seniorenwohnanlage. Sie ist mit verschiedenen technischen Assistenzsystemen ausgestattet, die Menschen mit altersbedingten oder sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung ermöglichen können.
Musterwohnung
Ein besonderes Highlight der Wohnberatungsstelle Tirschenreuth ist die Musterwohnung. Hier stehen gestaltete Raumlösungen, ausgestellte Hilfsmittel und technische Geräte zur Besichtigung und zum Ausprobieren zur Verfügung.