Plusminus Magazin der ARD zeigt Telemedizin-Projekt mit ZTM Beteiligung
Wenn über die Zukunft unseres Gesundheitssystems diskutiert wird, stehen aktuell häufig Themen wie „Reform", „Beitragserhöhung" oder ähnliche Stichworte im Vordergrund. Was dabei selten fällt, ist das Thema Telemedizin. Umso mehr freuen wir uns, dass ein telemedizinisches Versorgungsmodell, an dem wir beteiligt sind, nun im Wirtschaftsmagazin "Plusminus" der ARD vorgestellt wurde.
Projekt in Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen im Landkreis Traunstein im Fokus
Am Beispiel eines Projektes im Landkreis Traunstein wird gezeigt, wie Telemedizin dazu beitragen kann Pflegeeinrichtungen und Hausarztpraxen zu vernetzen, um Krankenhauseinweisungen von Pflegeheimbewohnern zu vermeiden. Gerade für ältere und pflegebedürftige Menschen bedeutet dies oft eine erhebliche Entlastung.
Das vorgestellte Modell, dass wir mit unserer Lösung "MIA" begleiten, macht sichtbar woran wir als ZTM seit vielen Jahren arbeiten: Die medizinische Versorgung mit digitalen Lösungen dort stärken, wo sie besonders gebraucht wird.
Harte Fakten zur Zukunft des Gesundheitssystems
Interessant ist auch die gesundheitsökonomische Einschätzung der Telemedizin von Prof. Dr. David Matusiewicz. Der renommierte Wissenschaftler aus Essen greift im Beitrag Studien auf, die belegen, dass rund 10–12 Milliarden Euro in Deutschland gespart werden können, wenn Telemedizin flächendeckend zum Einsatz kommen würde.
Warum also wird die Telemedizin in Deutschland nicht flächendeckend etabliert? Diese Frage stellt der Beitrag abschließend und richtet sich damit an das Bundesgesundheitsministerium – allerdings ohne Antwort. Prof. Matusiewicz sieht die Telemedizin auf dem Vormarsch und prognostiziert, dass Gesundheit zukünftig, dank Telemedizin, auch in Supermärkte, Drogerien und Apotheken verlagert wird. Große Unternehmen wie die Drogeriemarktkette dm oder Kaufland zeigen dies bereits durch Angebote wie KI-gestützte Hautanalysen, Blutanalysen mit telemedizinischer Nachbesprechung oder telemedizinischen Arztsprechstunden in Supermärkten.
Telemedizinische Praxis in Kaufland-Filiale eröffnet – Deutsches Ärzteblatt
Noch mehr Aufmerksamkeit für digitale Versorgung
Erst kürzlich berichtete auch das ARD Morgenmagazin über die Einsparpotenziale im Gesundheitssystem durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. In diesem Beitrag gab es Einblicke in die Versorgung von kardiologischen Patienten am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart. Diese werden durch eine von uns entwickelte App mit Trainingsübungen und Lerneinheiten dabei unterstützt, sich auf eine Herz-OP vorzubereiten.
Zusätzlich hat uns der bekannte Fernsehmoderator und Facharzt „Doc Esser" in Aalen begleitet, um mehr über die digitale Rettungskette und die Möglichkeiten der Telemedizin in der Notfallmedizin zu erfahren. Dieser Beitrag wird im Laufe der nächsten Monate ausgestrahlt.
Die Berichterstattung in solch reichweitenstarken Formaten zeigt, dass Telemedizin zunehmend als wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens wahrgenommen wird. Genau diese öffentliche Diskussion braucht es, um erfolgreiche Versorgungsmodelle aus Pilotprojekten in die Breite zu bringen. Für uns ist der Fernsehbeitrag deshalb eine schöne Anerkennung der geleisteten Arbeit des gesamten Projektteams.