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Unsere abgeschlossenen Projekte



Mit dem Projektende beginnt bei uns üblicherweise erst die richtige Arbeit: Der Transfer in die Fläche!

Koordinierungsbüro Gesundheit

Anlauf- und Vermittlungsstelle für Informationen und Beratung

Das Versorgungskonzept "Koordinierungsbüro Gesundheit" organisiert und erfüllt eine regionale Gesamtkoordinierung aller beratend-koordinierender Angebote (Patientenlotsenangebote) eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt. Dadurch werden die Patientenberatungsangebote einer Region an einer Stelle gebündelt. Im Modellprojekt wurde dies in den Landkreisen Bad Kissingen und Rosenheim getestet. Somit wurde ein regional-strukturelles Modell aufgesetzt, welches den Menschen Zugang zu Beratung und Koordination aller verfügbaren Patientenlotsenangebote und patientenlotsennahen Angeboten entlang der individuellen Patientenbedarfe verschafft.

Laufzeit: 30.06.2021- 30.06.2024


HAPpEN

Hausarztzentriertes Adipositas-Präventionsprogramm: Exercise & Nutrition

Mit dem Projekt HAPpEN wurde ein Adipositas-Präventions- und Therapieprogramm aufgebaut, das ernährungs- und sportmedizinische sowie verhaltenstherapeutische Aspekte mit lebenspraktischen, sozialpsychologischen und soziologischen Komponenten vereint. Kombiniert wurde dieser Ansatz mit einer digitalen und medizinischen Begleitung durch die vertrauten Hausärzte als zentrale Koordinatoren. Sie begleiteten die Patienten neben einer App bei ihrem Programm.

Laufzeit: 01.07.2022 - 30.06.2024


diBS

Digitale Behandlungsplattform für Sprachpathologien am Beispiel des Stotterns

Im Projekt diBs wurde eine Online-Plattform für Sprach-, Sprech- und Stimmtherapien entwickelt. Diese Plattform versetzt Logopäd:innen in die Lage, online, in Präsenz oder in einer gemischten Form zu therapieren. Die Plattform bietet dafür alles rund um den Therapieprozess – Organisation, Therapieinhalte, Therapiedurchführung und computergestütztes Üben mit automatischem Feedback sowie Begleitung des Therapieverlaufs in einer Software vereint. So können mit möglichst wenig Tools möglichst viele Aufgaben erledigt werden.

Laufzeit: 01.01.2022 - 31.12.2023


Tedias

Test- und Entwicklungszentrum für Digitale Patientenaufnahmesysteme

Das Ziel von TEDIAS ist es, die Routineprozesse, die bei der medizinischen Aufnahme in einer Klinik durchlaufen werden, so zu automatisieren, dass das Personal entlastet wird. Dazu übernehmen Patienten selbst die Aufnahme, indem sie sich in eine spezielle Aufnahmekabine begeben, um dort mit Hilfe bestimmter Messgeräte ihre Vitalparameter zu erfassen. Dabei können beispielsweise Blutdruck, Temperatur, Herztöne, etc. erfasst werden. Parallel erfolgt eine Abfrage der Krankengeschichte und Symptome mittels eines Fragebogens.


DiCo

Digital Companion für intelligente Beratung und interaktive Erfahrung für digitale Technik in der Pflege

Das Projekt DiCo verfolgt den innovativen Ansatz, Digitalisierung in der Pflege durch die Entwicklung eines KI-gesteuerten Assistenzsystems voranzubringen. Pflegeeinrichtungen werden sowohl bei dem digitalen Transformationsprozess, als auch bei der Auswahl geeigneter Technologie unterstützt. Dafür wurde im Projekt eine Plattform entwickelt, die den Digitalisierungsprozess begleitet.

Laufzeit: 24.09.2020 - 23.09.2023.


DigiVit

Digitale Visite im Pflegekontext

Im Rahmen des Projektes DigiVit soll die Pflege mittels Telemedizin unterstützt werden, ihre Patienten und Patientinnen in der Häuslichkeit noch intensiver zu betreuen. Ziel ist es, bereits entwickelte telemedizinische Applikationen zur Durchführung von Digitalen Visiten in unterschiedlichen Pflege-Settings zu erproben. Dies gilt sowohl für die ambulante Versorgung zuhause als auch für die stationäre Versorgung im Pflegeheim. Dabei sollen Funktionen wie zertifizierte Videosprechstunden, Online-Terminvergabe, Online-Formulare, Care-Management und Online-Edukation umgesetzt werden.

Laufzeit: 01.09.2021 - 31.08.2023


DZ.PTM

Digitalisierungszentrum Präzisions- und Telemedizin

Im Projekt wird das Digitalisierungszentrum für Präzisions- und Telemedizin (DZ.PTM) aufgebaut. Ziel des DZ.PTM ist die Bereitstellung einer flexiblen Testumgebung, mit der regions- und bayernübergreifende Digitalisierungs- und Telemedizinprojekte zur Krankenversorgung und Forschung flexibel entwickelt, erprobt und umgesetzt werden können.

Laufzeit: 01.06.2018 - 31.05.2023


TMA

Telemedizinische Assistenz Rheinland-Pfalz

Das TMA-Projekt soll ländlich gelegene Hausarztpraxen mittels Telemedizin unterstützen, ihre Patienten in der Häuslichkeit noch intensiver betreuen zu können. Dazu erhalten speziell ausgebildete Telemedizin-Assistenten (TMA) eine telemedizinische Ausrüstung, um Daten beim Patienten in der Häuslichkeit zu erfassen, zu speichern und direkt in die Arztpraxis zu übermitteln. Bei Bedarf kann sich der Arzt per Video hinzuschalten. Die telemedizinische Ausstattung enthält verschiedene Messgeräte und ein Tablet, das die Arztpraxen bei Hausbesuchstouren mitführen. Das Pilotprojekt wurde in vier Modellregionen in Rheinland-Pfalz pilotiert.

Laufzeit: 01.09.2020 - 31.08.2022


QUARTETT

Quartiersentwicklung, Teilhabe, Technikeinsatz und Wissenstransfer

Das Projekt QUARTETT soll Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf durch den Einsatz innovativer Technologien ein selbständigeres und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Die technischen Auswahlmöglichkeiten sind groß: Von Technologien der unterstützten Kommunikation bis zu Assistenzsystemen wie Sturzsensoren ist alles möglich. Ziel des Projektes ist es unter anderem diese Technologien den Betroffenen und ihren Angehörigen näher zu bringen, sowie ein flächendeckendes Beratungsangebot zu etablieren.

Laufzeit: 01.04.2020 - 31.01.2022

 


E-Health-Camp

Gründerwettbewerb - Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung

In enger Zusammenarbeit haben das Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum Bad Kissingen (RSG) und das Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen (ZTM) das  Coachingangebot „eHealth Camp" für kluge Köpfe ins Leben gerufen. Mit Coaching, Zugang zu Anwendern und Vernetzung mit potentiellen Kunden und Partnern unterstützen wir Startups und KMUs bei der Entwicklung und Vermarktung ihrer Ideen für die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung. Mehrere Startups und KMUs konnten wir schon zum Erfolg verhelfen.

 


BASE-Netz

Vernetzung der Zentren für Seltene Erkrankungen in Bayern

Das Projekt verfolgt den Ansatz fachärztliche Beratung für Menschen mit seltenen Erkrankungen mithilfe neu geschaffener IT-Strukturen zu verbessern, in Form von elektronisch erfassten und leicht transferierbaren Patientendaten über eine gemeinsame Plattform.

Für diesen Zweck haben sich die fünf bayerischen Zentren für seltene Erkrankungen der Universitätsklinika Würzburg, Regensburg, Erlangen, LMU und TU München zusammengeschlossen, mit dem Ziel, sich digital zu vernetzen und so eine gemeinsame Versorgung zu ermöglichen.


ALADIEN

Alltagsunterstützende Assistenzsysteme mit Dienstleistungen

Die Evangelische Heimstiftung e.V. (EHS) macht mit diesem Großprojekt ihre Einrichtungen im Bereich des Betreuten Wohnens, der ambulanten und stationären Pflege zukunftsfähig. Dabei kommen technische Assistenzsysteme zum Einsatz, die in den verschiedenen Wohnformen vom ZTM implementiert werden und für Sicherheit, Komfort, Teilhabe und Vernetzung im Quartier sorgen.


GIZMH-UKW

Digitaler Zweitmeinungsservice für chinesische Onkologie-Patienten

Ziel des Projektes ist das Erstellen einer Zweitmeinung zur Findung einer gemeinsamen Therapieempfehlung für chinesische Patienten, die an einer Krebserkrankung leiden. Hierbei wird auf Grundlage der in China durchgeführten Diagnostik eine Zweitmeinung in Deutschland erstellt. Die Besonderheit dabei ist die Übermittlung strukturierter Daten mittels einer Konsilplattform zur Einschätzung in Deutschland und zur Vorbereitung der wöchentlichen Fallbesprechung per Videokonferenz.

Start Pilotphase: Juli 2019


MS-INTAKT MV

Internetbetreute Aktivierung zu körperlichem Training für MS-Patienten

Physiotherapeutische Vor-Ort-Angebote für Patienten mit Multipler Sklerose (MS) sind meist rar, häufig nicht geeignet für die individuellen Anforderungen oder z.B. wegen zu großer Entfernung nicht erreichbar. Deshalb nehmen es sich die Projektpartner um „MS-intakt MV“ zum Ziel, ein ortsunabhängiges, individuelles und durch regionale Physiotherapeuten begleitetes Internet-Betreuungsprogramm für Patienten mit MS anzubieten. 

Laufzeit:01.07.2020 - 31.06.2021


TeleStroke Ambulance

Telemedizinische Voranmeldung mit asynchroner Videoübertragung durch den Rettungsdienst beim akuten Schlaganfall

Im Forschungsprojekt „TeleStroke Ambulance“ entwickelte das ZTM mit dem RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt ein System zur Verbesserung der Akutversorgung von Patienten mit Schlaganfall. Dazu soll eine alternative Videoübertragungsform zur synchronen Videokonsultation realisiert und evaluiert werden. Dabei setzt das Projekt auf die bestehende digitale Infrastruktur auf und integriert die Videoaufnahme in die telemedizinische Voranmeldung.

Laufzeit: 01.01.2018 - 01.06.2021


MS.NET

Digitale Vernetzung zur Optimierung der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose

In den letzten Jahren wurden eine Vielzahl neuer Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Multipler Sklerose (MS) erforscht. Diese sind vielfältig und müssen oft individuell auf einen Patienten angepasst werden. Um die Versorgung dieser Patientengruppe zu verbessern, nimmt sich das Projekt MS.NET der Vernetzung der beteiligten Akteure an. Im Rahmen des Projekts sollen niedergelassene Arztpraxen mittels eines Vernetzungsprogramms mit neurologischen Zentren vernetzt werden.

Laufzeit: 01.04.2020 - 31.03.2021


MS bewegt

eTraining und Mobilitätsanalyse für Menschen mit Multipler Sklerose

Bewegung und sportliche Aktivität haben vielfältige positive Wirkungen auf die Funktionsfähigkeit von Personen mit Multiple Sklerose (PmMS) sowie deren Lebensqualität. Im Projekt MS Bewegt entwickelte das ZTM mit den Partnern eine individuell betreute MS-Online-Plattform. Ziel ist es, die Bewegung und die körperliche Aktivität des Patienten zu fordern und zu optimieren. Darüber hinaus, wird mittels dieser Plattform, das individuelle Trainingsprogramm ermöglicht und die medizinische Therapie unterstützt.

Laufzeit: 2017 - 2020


OPTAPEB

Virtuelle Therapiesitzung für Patienten mit Angstzuständen

m Forschungsprojekt OPTAPEB wurde ein System für virtuelle Therapien für Patienten mit Angstzuständen entwickelt. In hoch immersiven virtuellen Umgebungen können Patienten den Umgang mit ihren Angstsituationen üben und verbessern. Für die zuverlässige Situationserfassung wird ein körpernahes Sensoriksystem erarbeitet, das physiologische Signale, Körperbewegungen und auch akustische Ereignisse (Sprache, Geräusche) erfasst. So können die Therapeuten die virtuellen Sitzungen besser auf die (körperlichen) Reaktionen (z.B. Stress) des Patienten anpassen und sie durch die virtuelle Therapiesitzung führen.

Laufzeit:01.08.2017 - 31.07.2020


Frankini

Online-Therapieplattform für stotternde Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahre

Um schon früh im Kindesalter eine geeignete Therapie anbieten zu können, hat sich das Frankini Projekt die Entwicklung einer Online-Therapie-Plattform für stotternde Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahre zum Ziel gesetzt. Mit der Plattform können die Therapeuten ihre Kurse zielgruppenspezifisch anlegen, die Teilnehmer registrieren und den Kursen zu ordnen und den Ablauf der Einzel- und Gruppenkurse online organisieren. Die Kurse selbst bestehen aus Übungen, die von den Teilnehmern eigenständig zuhause absolviert werden, und aus Gruppen- und Einzelsitzungen, an denen sie von zuhause aus teilnehmen können.

Laufzeit: 2018 - 2020


VITAAL

Videokonsile und Telemedizinische Applikationen in der Mobilen Geriatrischen Rehabilitation

Das Projekt adressiert den Einsatz digitaler Technologien für die Mobile Geriatrische Rehabilitation (MoGeRe). VITAAL hat das Ziel, limitierende Faktoren in der MoGeRe durch Digitalisierung zu überwinden. Die digital unterstützte MoGeRe soll an Effektivität und Effizienz durch Vereinfachung in der Kommunikation (u.a. Videodokumentation) sowie die kontinuierliche Einbindung aller Parteien (u.a. Ärzte, Therapeuten, Angehörige) in das Versorgungskonzept gewinnen. Im Projekt wird in der Region um Bad Sebastiansweiler die telemedizinisch unterstützte Rehabilitation etabliert und ein fundiertes Konzept für einen flächendeckenden Ausbau in Baden-Württemberg entwickelt.

Laufzeit: 30.11.2017 bis 29.11.2020


PFL-EX

Lern- und Experimentierräume der Digitalisierung in Pflegeberufen

Mit dem Vorhaben „Arbeiten 4.0 – Lern- und Experimentierräume der Digitalisierung in Pflegeberufen“ (kurz „PFL-EX“) sollen Beschäftigte in Pflegeberufen über Potentiale und Rahmenbedingungen der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung und in der stationären und ambulanten Pflege informiert werden („Lernräume“) und die Chance erhalten, ausgewählte Technologien in praktischen Anwendungsszenarien zu testen und einzusetzen (innerbetriebliche „Experimentierräume“). Das Projekt „PFL-EX“ wurde gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und wird umgesetzt im Kontext der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA). Laufzeit: 15.11.2018-15.11.2020.


Pflegebrille

Digitale Unterstützung für den Pflegealltag
Das Forschungsprojekt Pflegebrille untersucht Möglichkeiten, moderne Datenbrillen mit Augmented Reality für die Unterstützung von Pflegekräften und Angehörigen bei der Intensivpflege einzusetzen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Zeitraum vom 01.05.2016 bis 30.04.2019 unter dem Förderkennzeichen: 16SV7464 gefördert. Mehr Informationen finden Sie hier:https://www.pflegebrille.de/index.php/de/

BRE-4-MED

App für Brustskrebs Online

Das Register "BRE-4-MED" hat durch eine Zusammenstellung der Versorgungsstrukturen sowie Befragung zur Lebensqualität und Bedürfnislage der Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs in der Region Mainfranken einen Beitrag für eine qualitativ hochstehende und patientengerechte Versorgung geleistet.

Grundlage des Projektes war der Aufbau einer verlässlichen Informationsbasis über die Behandlung und den Behandlungsverlauf von Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs, insbesondere aus Sicht der Patienten. Hier war das Register auf die Unterstützung aller an der Diagnose und Therapie Beteiligten angewiesen. Das Projekt wurde aus öffentlichen Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (Förderkennzeichen 01GY1734).


eMP+

Medikationsplan im Notfall mobil abrufbar

Mit dem Projekt "Elektronischer Medikationsplan Plus (eMP+) entwickelte das ZTM mit den Projektpartnern erfolgreich ein neues Modul zur Vernetzung des Rettungsdienstes. Projektpartner waren Astrum IT, Wilhelm Löhe Hochschule und Klinikum Fürth (Prof. Dr. Harald Dormann).

Ziel von eMP+ war es, den Patienten bei der richtigen Einnahme seiner Medikamente zu unterstützen und in Notfällen richtig und schnell reagieren zu können. Das Zentrum für Telemedizin befasste sich in diesem Projekt mit dem Teilprojekt "Rettungsdienst". In weiteren Teilprojekten wurden niedergelassene Ärzte, Apotheken und Kliniken behandelt. Alle Vorteile eines einheitlichen und jederzeit verfügbaren Medikationsplanes kamen auch im Rettungsdienst positiv zur Geltung.


HAMMER 4.0

Gewerke- und branchenübergreifende Kooperation im Bereich Smart Home & Living

Das Projekt Hammer 4.0 legte den Fokus auf die Unterstützung und Stärkung des regionalen Handwerkes im Bereich Smart Home & Living. Es zielte auf die Formung neuer Ökosysteme, einen umfassenden Wissenstransfer, die Digitalisierung im Handwerk und das ehrenamtliche Engagement ab.

Nach Projektabschluss konnte das Handwerkernetzwerk etabliert und weiterausgebaut werden. In den Copilot-Standorten wird so die Pflege mit dem Handwerk vernetzt.

Das Projekt wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (WM) Baden-Württemberg über den Zeitraum vom 01.10.2016 bis 31.09.2018 unter dem Aktenzeichen 72-4300.22/134 gefördert.


KOPHIS

Kontexte von Pflege- und Hilfsbedürftigen stärken

Das Forschungsprojekt KOPHIS rückte die Gruppe von pflege- und hilfsbedürftige Menschen in den Mittelpunkt. Es strebte eine enge Vernetzung der bislang weitgehend separat voneinander existierenden Felder des Katastrophenschutzes und der häuslichen Pflege an, um diese über allen Phasen des sog. Disaster Management Cycle miteinander zu verbinden.

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Zeitraum vom 01.02.2016 bis 30.01.2019 unter dem Förderkennzeichen: 13N13869 bis 13N13873 gefördert.


Movo

Mobiler telemedizinischer Assistent zur Sicherstellung der ländlichen Versorgung und Mobilität mit Telemedizin und Elektromobilität

Im Projekt wurde ein telemedizinisches Versorgungsmodell auf Basis des hausärztlichen Versorgungsassistenten (VERAH) entwickelt und erprobt. Ziel war es die Möglichkeiten der Telemedizin zur Sicherstellung der Versorgung von chronisch Kranken im ländlichen Raum, unterstützt durch Elektromobilität, zu prüfen.

Nach Projektabschluss wurde der Ansatz weiterentwickelt und bei mehreren Hausärzten in den Regelbetrieb überführt und in das Angebot des ZTM aufgenommen.

Das Projekt wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) über den Zeitraum vom 01.01.2016 bis 31.12.2018 unter dem Aktenzeichen: 10.08.90-15.101 gefördert.


QuartrBack

Aufbau von Helfernetzwerken im Quartier für Menschen mit Demenz

Das Forschungsprojekt QuartrBack strebte die Entwicklung eines intelligenten Unterstützungs- und Notrufsystems an. Ziele waren die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu erhöhen und deren soziale Teilhabe zu stärken sowie die pflegenden Angehörigen zu entlassen.

Nach Abschluss des Projekts wurde das System als Modul im System Copilot weiterentwickelt und in das Angebot des ZTM integriert.

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Zeitraum vom 01.06.2015 bis 31.05.2018 unter dem Förderkennzeichen: 16SV7291K gefördert.


SoNaTe

Soziale Nachbarschaft und Technik

Das Projekt SoNaTe hatte das Ziel soziale Kommunikation und Bewirtschaftung technisch zu unterstützen. Als Innovation der Mensch-Technik-Interaktion fokussierte es nicht nur die soziale und technische Dimension, sondern erweitert das Konzept vor allem um eine ökonomische Innovation.

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über den Zeitraum vom 01.11.2015 bis 31.10.2020 unter dem Förderkennzeichen: 16SV7460 gefördert.


Walzbachtaler Modell – „Ambulante Rund-um-die-Uhr-Betreuung“

Technik als dienendes Element zur Unterstützung der Rund-um-die-Uhr-Betreuung

Das Projekt fokusierte die Sicherstellung einer Rund-um-die-Uhr-Versorgung auch im ländlichen Raum mit Hilfe eines individuellen Bürger-Profi-Technik-Mix.

Nach erfolgreichem Projektabschluss wurde der Ansatz in den Regelbetrieb überführt und wird auf weitere Regionen in Karlsruhe und Umgebung ausgeweitet.


Das Projekt wurde vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und AOK Mittlerer Oberrhein über den Zeitraum vom 01.04.2014 bis 30.04.2016 gefördert.

ERFOLGREICHE PROJEKTE DES VEREINS



Der Verein treibt die Entwicklung zahlreicher Telemedizin-Projekte voran.

STROKE / CARDIO ANGEL

Mit Stroke/ Cardio Angel wurde eine telemedizinische Plattform geschaffen, um Krankenhäuser mit Rettungsdiensten flächendeckend zu vernetzen. Das System bietet die Möglichkeit zur telemedizinischen Voranmeldung durch Übermittlung von medizinischen Daten wie Vitalparameter, speziellen Scores oder Bilder einer Unfallstelle. Die Daten können direkt von der Einsatzstelle an die Klinik versendet werden und führen nachweislich zu einer Prozessoptimierung der Patientenversorgung.

TRAUMA ANGEL

Das Projekt Trauma ANGEL befasste sich mit telemedizinischen Voranmeldung für Schwerstverletzte. Damit können Patienten mit schweren Einzel- oder Mehrfachverletzungen telemedizinisch vom Rettungsdienst in der Zielklinik vor dem Transport vorangemeldet werden. Diese Vorabinformationen verschaffen dem Patienten möglicherweise einen lebenswichtigen Zeitvorsprung.

TELEMEDIZIN-ZERTIFIKATSLEHRGÄNGE

Die Schulungen bieten den Teilnehmern einen Einblick in Strukturen, Rahmenbedingungen und den Einsatz von telemedizinischen Anwendungen in einem modernen, vernetzten Gesundheitswesen. Nach Teilnahme an allen Modulen kann ein Zertifikatslehrgang abgelegt werden. Für den ärztlichen/ akademischen Bereich ist ein Hochschulzertifikat möglich. Das nichtärztliche Personal erhält nach erfolgreichem Test eine IHK-Zertifikat.

TELEKONSIL

Durch den Einsatz von Telekonsil können niedergelassene Ärzte Krankenhäuser oder Fachärzte in ihre Behandlung einbinden - trotz räumlicher Distanz. Der Facharzt unterstützt bei der Begutachtung des Patienten mittels Videotelefonie und begleitet die Diagnostik und Akuttherapie.

TELEVIEW FÜR FLÜCHTLINGE

Aufgrund der sprachlichen Barrieren bei Flüchtlingen wird der Arztbesuch zur Herausforderung. Hier setzt die Idee von TeleView für Flüchtlinge an. Per Videokonferenz schaltet sich ein Arzt in einen Untersuchungsraum in der Flüchtlingsunterkunft. Während er über Monitor mit dem zu behandelnden Flüchtling spricht, kann ein Rotkreuz-Mitarbeiter Hilfestellungen geben und Behandlungsempfehlungen aufnehmen.

STROKE MANAGER

Das Konzept des Stroke Managers setzt mit einer individuellen Beratung und Navigation nach dem Schlaganfall an. Schlaganfall-Patienten und deren Angehörige werden dabei nach Entlassung aus dem Krankenhaus beraten, bei der Rehabilitation und Nachsorge unterstützt und zur Prävention motiviert.

CARDIO MANAGER

Cardio Manager ist ein technisches System zur Übertragung von EKG und anderen telemedizinischen Parametern des Patienten. Für sie ergibt sich durch eine möglichst frühe Detektion einer Herzerkrankung bzw. der Verschlechterung des Gesundheitszustands eine vorzeitige Reaktion. So können sie vor Zustandsverschlechterung und sogar einem Herzinfarkt bewahrt werden.

MS MANAGER

Der MS Manager hat das Ziel, die Mobilität der Patienten mit MS objektiv zu bewerten und den Patienten zu mehr Aktivität im häuslichen Umfeld motivieren zu können, um so eine hohe Therapietreue bzw. Adhärenz der Patienten sicherzustellen. Die Patienten messen hierzu ihre Medikation und Bewegung mithilfe von Schrittzählern/ Aktivitätssensoren, Injektionskontrollen und Fragebögen. Ein Neurologe überwacht die Daten.

DIABETES MANAGER

Für Menschen mit Diabetes (Typ 1 und 2) wurde ein Untersützungsangebot konzipiert, bei der sie kontinuierlich beraten und betreut werden. Sie erfassen Blutzucker, Wohlbefinden, Ernährung und Bewegung mithilfe von Telemedizin und erhalten Rückmeldung durch ihre Diabetologen. Bei Abweichungen werden Warnungen ausgegeben und die Therapie angepasst. Zur Vermeidung der Dialyse wird zudem auch eine Prävention vor Niereninsuffizienz angeboten.

DIALYSE MANAGER

Durch die telemedizinisch unterstützte Heimdialyse wird die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Dokumentation erhöht, die Kommunikation zwischen Arzt und Patienten intensiviert sowie gleichzeitig der dafür erforderliche Zeitaufwand verringert. Somit erzielen sowohl dialysepflichtige Patienten als auch Ärzte einen Nutzen aus dieser Anwendung.

REHA LEICHTER

Reha leichter ist ein Konzept, mit dem die Wirksamkeit der 3-wöchigen stationären Betreuung in einer Rehabilitationsklinik für Menschen mit Diabetes gemessen wird. Patienten mit Diabetes erhalten während ihrer Reha ein Fitnessarmband, mit dem eine objektive Bewertung der Mobilitätsverbesserung möglich ist. Auf diese Weise können die Patienten ganzheitlich medizinisch und therapeutisch während ihres stationären Aufenthalts betreut werden.