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Vorstudie zu POSCOR – Vereinfachter Reha-Zugang für Post-COVID-Erkrankte

Foto: pitipat - stock.adobe.com

Personen, die an Post-COVID erkrankt sind, können sich ab sofort als Teilnehmer einer Vorstudie für das Projekt POSCOR des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) registrieren. Wir begleiten das Projekt mit einer App und testen in der Vorstudie unsere erste Version der Anwendung mit Betroffenen. Damit möchten wir ersten Testern die Gelegenheit geben, die POSCOR Inhalte zu nutzen und uns zu helfen, diese zu verbessern. Ziel der App ist es, den Zugang zur Reha zu erleichtern und die Patienten bereits auf dem Weg dorthin zu begleiten. So soll eine kontinuierliche und angemessene Versorgung für diejenigen sichergestellt werden, die auch zwölf Wochen nach ihrer COVID-19-Erkrankung noch unter verschiedenen Symptomen leiden. 

Post-COVID-Erkrankte können direkt in der POSCOR-App einen vereinfachten Reha-Antrag ausfüllen. Darüber hinaus hilft die App, die Wartezeit auf die Reha sinnvoll zu überbrücken. Dafür werden regelmäßig Lernkurse zu Themen wie Fatigue oder angemessener Bewegung und Ernährung bei Post-COVID zur Verfügung gestellt. Die App-Nutzer erhalten außerdem praktische Übungen und Tipps zum Umgang mit ihrer Erkrankung. In einem Symptomtagebuch können sie täglich festhalten, wie ihre Erkrankung sich entwickelt. So können Post-COVID-Erkrankte schon vor Beginn der Reha selbständig etwas für ihre Gesundheit tun. Die App und die Inhalte, sowie eine begleitende Webseite entwickelte das ZTM in Zusammenarbeit mit dem UKW.

POSCOR wurde im Mai bereits auf dem Reha-Forum in Bad Kissingen mit dem Thema „Post-COVID-Rehabilitation" vorgestellt. Im Publikum befanden sich auch einige Betroffene, die großes Interesse am Projekt zeigten.

Das Projekt POSCOR wurde vom Universitätsklinikum Würzburg unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Vogel ins Leben gerufen. Das Uniklinikum arbeitet mit Hausarztpraxen und vier Reha-Kliniken aus der Region Unterfranken zusammen. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Förderinitiative Post-COVID-Syndrom 2.0 des bayerischen Gesundheitsministeriums.

Auf der Webseite des Projekts und des Uniklinikums erfahren Sie noch mehr über die Hintergründe des Projekts.