Zum Hauptinhalt springen

UP2DATE



Bleiben Sie über aktuelle Entwicklungen zum Thema auf dem Laufenden

Neue Lösungen zur Versorgung von Schlaganfällen im Fokus – Treffen Sie uns auf der DIVI 2025

Neue Lösungen zur Versorgung von Schlaganfällen im Fokus – Treffen Sie uns auf der DIVI 2025

Klug entscheiden, achtsam handeln – darauf kommt es für Notfall- und Intensivmediziner, Rettungsdienst und Ersthelfer im täglichen Arbeitsalltag an. Daten und Informationen zu Patienten müssen schnell und strukturiert zwischen den Akteuren kommuniziert werden. Auf der diesjährigen DIVI zeigen wir allen im Notfall- und Intensivbereich tätigen Berufsgruppen, wie das am Beispiel des Schlaganfalls gelingt.

Besuchen Sie uns vom 03. – 05.12 in Hamburg an unserem Stand #HA-20, Halle H, um zu sehen, wie die Versorgung von Patienten mit Schlaganfall von der Alarmierung bis zur Entlassung digital unterstützt werden kann. Wir zeigen Ihnen:


Hamburg als Musterbeispiel für digitale Notfall- und Intensivmedizin sowie Schlaganfallversorgung

Im Bundesland Hamburg können bereits alle Kliniken mit Zentraler Notaufnahme (ZNA) telemedizinische Voranmeldungen aus dem Rettungsdienst empfangen. Dadurch hat sich ein großes Netzwerk etabliert, das digital im gesamten Bundesland über einen einheitlichen Standard zusammenarbeitet. Mit dem GBA-Projekt „StroConnect" wird diese Zusammenarbeit aktuell ausgebaut.

Der Rettungsdienst wird dabei von einem „Telestrokedienst" unterstützt. Ziel dieses Ansatzes ist es, schwer betroffene Patienten mit hoher Wahrscheinlichkeit eines großen Gefäßverschlusses frühzeitig zu identifizieren. Die Patienten können dadurch direkt einer überregionalen Stroke-Unit mit Möglichkeit zur Thrombektomie zugeführt werden, im Hamburger Fall dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Der StroConnect-Ablauf im Überblick

Kommunikation im Fokus – Von der Ersteinschätzung bis zur Therapie

Die vernetzte Kommunikation startet direkt im Rettungswagen, sobald der Rettungsdienst eine Ersteinschätzung der Symptomatik des Patienten vorgenommen hat. Bei Verdacht auf einen Schlaganfall fragt er via App auf einem mobilen Endgerät den Telestrokedienst im Klinikum an. Per Videotelefonie kann der Neurologe in der Klinik den Patienten direkt sehen. Zusätzlich werden Vitalparameter aus dem Rettungswagen in Echtzeit an das Klinikum übertragen. Als dritte Komponente kann der Rettungsdienst über die App mit dem Klinikarzt chatten, Fotos teilen oder Sprachaufnahmen senden.

Im Zusammenspiel dieser drei Maßnahmen trifft der Neurologe des Telestrokedienstes im Klinikum eine Einschätzung, ob ein wahrscheinlicher Großgefäßverschluss vorliegt und der Patient eine Thrombektomie benötigt oder nicht. Daraufhin erfolgt die telemedizinische Voranmeldung in der entsprechenden Klinik. Durch diesen Vorgang lassen sich aufwändige und zeitintensive Verlegungen vermeiden, die dem Patienten wertvolle Lebenszeit kosten.

Die Notaufnahme in der Zielklinik kann sich durch die Voranmeldung entsprechend auf den Patienten vorbereiten und notwendige personelle und räumliche Ressourcen vorhalten. Komplettiert wird die digitale Versorgungskette durch ein edukatives Feedback für das Rettungsteam. Über die Smartphone-App erhält das Team von einem Arzt in der ZNA Feedback zu den getroffenen Diagnosen, der durchgeführten Therapie und der Weiterversorgung.

Förderfähige Schlaganfallnetzwerke zur einrichtungsübergreifenden Versorgung

Das Konzept, neurologische Expertise frühzeitig hinzuziehen, lässt sich nicht nur auf den Rettungsdienst, sondern auch auf Kliniken ohne Stroke Unit übertragen. Auf der DIVI zeigen wir Ihnen, wie Sie diese Art der Zusammenarbeit in einem Schlaganfallnetzwerk förderfähig umsetzen können. Im Rahmen der Krankenhaustransformationsfondsverordnung (KHTFV) können Sie im Umfang von Fördertatbestand 3 telemedizinische Netzwerkstrukturen aufbauen.

Unsere Systeme zur Durchführung von Telekonsilen sind hierbei gänzlich förderfähig über die KHTFV. Mit unserer Konsilplattform „Consi" können Kliniken ohne neurologische Expertise per asynchronen Schriftkonsil Unterstützung von einer anderen Netzwerkklinik anfragen. Kliniken mit eigener Stroke Unit können durch das Netzwerk ihre neurologische Expertise anbieten und entsprechend abrechnen. Damit eröffnet sich ein weiterer Ansatz, Patienten schneller zu versorgen, der sich auf zahlreiche weitere Krankheitsbilder übertragen lässt.

Auf unserer Webseite zum Konsilportal Consi finden Sie Einblicke in die Plattform und die Möglichkeiten der Umsetzung.

Partnerkliniken im Netzwerk können ein Schriftkonsil über die Konsilplattform anfragen. Bei Bedarf erfolgt ein Videogespräch.

Traditioneller Jahresabschluss auf der DIVI

Wir freuen uns, Ihnen unsere Ansätze aus dem StroConnect Projekt in Hamburg vorzustellen. Aktuell pilotieren wir einzelne Komponenten wie die Videotelefonie aus dem Rettungswagen, oder das Feedbackmodul bereits in Göttingen, Fürth und Freiburg. Im Rahmen der DIVI gehen wir gerne mit Ihnen in den Austausch zu unseren Erfahrungen.

Die DIVI vom 03.12 bis 05.12 ist für uns mittlerweile eine Art traditioneller Jahresabschluss in Hamburg und bietet Gelegenheit, mit vielen neuen und bekannten Gesichtern ins Gespräch zu kommen. Besuchen Sie uns an unserem Stand #HA-20, Halle H, wir freuen uns auf Sie!

Auf der Webseite der DIVI finden Sie das ausführliche Messeprogramm und die Möglichkeit zum Ticketkauf. Weitere Infos zu StroConnect finden Sie auf unserer Projektwebseite oder den Seiten des G-BA. Lernen Sie auch gerne die in der Versorgung eingesetzten technischen Lösungen kennen wie unser NIDAklinik-System und die Konsilplattform Consi.

Ähnliche Beiträge