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NIDAaid



Verbesserte Notfallversorgung von verunfallten Autoinsassen durch KI-Algorithmen

Welches Ziel verfolgt das Projekt?

Verkehrsunfälle machen einen wesentlichen Anteil der Notarzteinsätze und Schockraumpatienten aus. Ein massiver Blutverlust ist dabei die häufigste Todesursache in der frühen Schockraumbehandlung. Bereits jetzt können Unfallbilder, Vitalparameter, Symptome und Behandlungsmaßnahmen vom Rettungsteam an der Unfallstelle dokumentiert und an die Klinik gesendet werden. Im Forschungsprojekt NIDAaiD wird ein datengetriebenes Entscheidungs- und Unterstützungssystem entwickelt, das diese Daten in Echtzeit analysiert, um KI-Prognosen zu Verletzungen von Fahrzeuginsassen sowie deren hämodynamischer Stabilität abzugeben. Dokumentierte Daten werden dann zusammen mit KI-Prognosen in Diagnosepfaden für die Behandlung im Schockraum visualisiert.

Welche Rolle übernimmt das ZTM im Projekt?

Das ZTM ist im Projekt für die Implementierung verschiedenen Schnittstellen im Bereich der Klinik zuständig. Dadurch können die übermittelten Daten aus dem Rettungsdienst interoperabel und in standardisierten Datenformaten in das Krankenhausinformationssystem (KIS) übertragen werden und stehen für spätere Analysen und Berichte zur Verfügung. 

Fördergeber

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Projektpartner

  • Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie der Universität Würzburg
  • medDV GmbH
  • Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Würzburg (UKW)
  • Prognostica GmbH
  • ZTM 

Projektlaufzeit

2025-2028