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Telemedizinische Betreuung von Neugeborenen im Projekt TIC-PEA

Telemedizinische Betreuung von Neugeborenen im Projekt TIC-PEA Grafik: Universitätsmedizin Mainz

Das Projekt TIC-PEA (Telemedical interdisciplinary care for patients with esophageal atresia) ist ein Forschungsprojekt zur umfassenden Versorgung von Neugeborenen und Kleinkindern mit angeborener Ösophagusatresie.

Doch was ist eine Ösophagusatresie? Es handelt sich dabei um eine angeborene Fehlbildung der Speiseröhre bei Neugeborenen und Kleinkindern. Diese Fehlbildung wird operiert, ist jedoch lebenslang relevant. Von der Ösophagusatresie sind etwa 200 bis 300 Babys pro Jahr in Deutschland betroffen und müssen nach der Geburt schnell behandelt werden.

Aufgrund der Seltenheit fehlt vielen Ärzten allerdings das Wissen und die Routine im richtigen Umgang mit der Krankheit und einer zusätzlich äusserst anspruchsvollen Operation.

Ziel des Projektes TIC-PEA ist es daher, den behandelnden Ärzten ein interdisziplinäres Netzwerk von Spezialisten zur Seite zu stellen, um Kompetenzen zu bündeln und auszutauschen. Für den behandelnden Arzt bedeutet dies, dass dieser sich regelmäßig telemedizinisch per Videokommunikation mit nationalen und internationalen Experten austauscht. Diese Videokonferenzen finden zu festgelegten Zeitpunkten, mindestens einmal im Monat statt. Zudem erfolgt ein Austausch vor und nach der OP, sowie bei Problemen. Eine Behandlung kann somit im Vier-Augen-Prinzip durch einen zusätzlichen Experten nach aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen stattfinden – und das obwohl der Experte in einem möglicherweise weit entfernten Fachklinikum sitzt.

Das Projekt TIC-PEA wird geleitet von Prof. Dr. med. Oliver Muensterer, Direktor der Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz. Wir unterstützen das Projekt bei der technischen Ausstattung und Betreuung. Für die Videokommunikation haben wir unsere Software „MEDITyme" gewählt und alle Anwender hinsichtlich der Bedienung geschult. Im regelmäßigen Austausch mit der Universitätsmedizin Mainz erfragen wir die Handhabung mit MEDITyme, sodass wir die Software dementsprechend optimieren können.

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