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Sturzerkennungssysteme im Fokus - Durchführung einer Fallstudie

Foto: Tom Zentek, ZTM Bad Kissingen GmbH

Jeder Zweite in der Altersgruppe der über 80-Jährigen stürzt jährlich. Im Gegensatz zu jungen Menschen haben ältere Personen oft lange mit den Folgen von Stürzen zu kämpfen. Neben Langzeitbeschwerden, wie eine eingeschränkte Gehfähigkeit, kann die die Angst vor einer erneuten Sturzerfahrung die Lebensqualität und Teilhabe der Personen beeinträchtigen. Sturzerkennungssysteme können die Betroffenen unterstützen, indem sie zum einen Sturzsituationen präventiv vermeiden oder im Falle eines Sturzes Helfende alarmieren. Im Rahmen einer Fallstudie untersuchen wir verschiedene Sturzerkennungssysteme, welche den negativen Auswirkungen von Sturzsituationen entgegenwirken sollen.

Unsere Studie fokussiert sich auf die Etablierung eines Testkonzepts, mithilfe dessen sich am Markt verfügbare Sturzerkennungssysteme besser einschätzen und vergleichen lassen. Dafür wurden Sturzerkennungssysteme in der Musterwohnung der Evangelischen Heimstiftung installiert und in vier verschiedenen Szenarien getestet:

  • Szenario 1: Sturz – Erkennung des Sturzes
  • Szenario 2: Sturz – keine Erkennung des Sturzes
  • Szenario 3: Kein Sturz – Erkennung eines Sturzes
  • Szenario 4: Kein Sturz – keine Erkennung eines Sturzes

Eine Bewertung erfolgt anschließend anhand verschiedener Kriterien. Neben der Installierbarkeit und Zuverlässigkeit der Sturzsensorik stand dabei auch die Usability, in Hinblick auf die Bedienbar- und Verständlichkeit, sowie die Nutzerperspektive im Vordergrund. Dabei sollten ausschließlich Testgeräte berücksichtigt werden, die sowohl für die Installation im Raum geeignet waren als auch eine Funktion zur passiven Sturzerkennung mit automatischer Auslösung von Sturzmeldungen aufwiesen.

Darüber hinaus erleichtern Filmaufnahme von unterschiedlichen Sturzszenarien eine spätere Rücksprache mit den Herstellern. Im weiteren Studienverlauf wurde der Sturzalarm der Lösungen durch verschiedene Sturzvarianten provoziert. Zum einen sollte dabei zwischen langsamen und schnellen Sturzszenarien mit oder ohne Bewegung variiert werden, zum anderen wurde eine Simulation von Stürzen mit Rollator, aus dem Rollstuhl oder der Aufstehvorgang an unterschiedlichen Orten herangezogen. Auch die Grenzen der Sturzsensorik in Hinblick auf Verschattung oder sturzähnliche Szenarien, beispielsweise das Aufheben von Gegenständen oder Rückengymnastik, wurden ausgelotet.

Aktuell werten wir unsere Ergebnisse der Fallstudien aus und werden Ihnen hier schon bald einen Überblick geben.

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