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Neue Studie liefert Überblick zur Digitalisierung im Rettungsdienst

Neue Studie liefert Überblick zur Digitalisierung im Rettungsdienst Foto: Hassan Akhtarini

Pünktlich zum Jahresbeginn erschienen die Ergebnisse der deutschlandweiten Querschnittserhebung zu digitalen Systemen im Rettungsdienst. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig wurden 821 Rettungsdienstmitarbeitende und Notärzte und Notärztinnen über einen Online-Fragebogen befragt. Der Fragebogen umfasste Fragen u.a. zur Existenz von digitalen Systemen auf der eigenen Rettungswache, Probelme bei der Nutzung oder auch persönliche Meinungen. 

Über zwei Drittel der Befragten sehen einen Nutzen in der Verwendung von Informationstechnik im Notfalleinsatz. Die Zufriedenheit mit den digitalen Systemen ist dabei bei einem Drittel der Befragten sehr zufrieden bis zufrieden. 

Auch die Verbreitung von Informationstechnik in Deutschland ist sehr heterogen. In diesem Zusammenhang wurde ein errechneter Verfügbarkeitsquotient wurde für jedes Bundesland ermittelt. In Bayern sind 66% der insgesamt 16 Technologien auf den Rettungswachen verfügbar - Schlusslicht ist Thüringen mit 23% (siehe Grafik b). Immerhin geben 99% der Befragten an, dass ein Navigationsgerät im Einsatzfahrzeug zur Verfügung steht. Die Möglichkeit ein 12-Kanal-EKG an die Klinik zu senden gab die Hälfte der Teilnehmer an. 

Die Grafik zeigt zum einen in a) die Herkunft der Teilnehmer auf Landkreisebene und in b) die Verfügbarkeit technischer Systeme je Bundesland ("Verfügbarkeitsquotient").

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Digitalisierung im Rettungswesen noch ausbaufähig ist, zumal telemedizinische Systeme, wie die EKG-Telemetrie oder der Telenotarzt durch Evidenz gestützt werden. So heißt es im Artikel: "Angesichts der sich bietenden Chancen durch die digitale Einsatzunterstützung in der Präklinik sollte die positive Entwicklung hin zu einer stärkeren Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen weiterhin unterstützt werden. Weitere Forschung kann dazu beitragen, bestehende Herausforderungen zu überwinden, neue Innovationen zu schaffen und Versorgungsprozesse in der Zukunft zu optimieren."

Der Artikel ist in der Fachzeitschrift "Der Anästhesist" beim Springer Verlag als OPEN ACCESS erschienen und kann auf der Webseite von Springer heruntergeladen werden.

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