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Aktuelle Herausforderungen für das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)

Aktuelle Herausforderungen für das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)

Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) soll als Förderprogramm für Krankenhäuser die Digitalisierung im Klinik- und Krankenhausbereich ankurbeln. Aktuell entwickeln sich die Prozesse hinter dem KHZG etwas langsamer als geplant - welche Herausforderungen stehen der Umsetzung im Weg? Wir haben diese recherchiert und zusammengetragen.

Geplant ist eine Realisierung sämtlicher Vorhaben, die über das KHZG eingegangen sind, bis zum Jahr 2024. Nach aktuellem Stand sind 6.067 Anträge zur Projektförderung durch das KHZG fristgerecht beim Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) eingetroffen. Von diesen wurden 1.906 bearbeitet, wie BAS-Präsident Frank Plate bekannt gab. Positiv dabei ist, dass bisher keine Anträge vollständig oder zum Teil abgelehnt wurden. Die Kehrseite: Der enge Zeitplan des KHZG könnte dazu führen, dass Rückforderungen anstehen, sollten einige Krankenhausträger nicht mit der fristgerechten Umsetzung mithalten können. Diesem "ambitionierten Zeitplan" stimmt auch Plate zu. Bisher gibt es keine Aussagen von Seiten der Politik oder des Bundesgesundheitsministeriums wie mit diesen Schwierigkeiten umzugehen ist. 

Neben der nur langsam vorangehenden Antragsbearbeitung stellt die mangelnde Interoperabilität eines der größten Hindernisse für die Umsetzung des KHZG dar, so Sylvia Thun, Direktorin für E-Health am Berlin Institute of Health. Das zeigt sich in der kaum möglichen Datenübertragung von ambulanten in den stationären Bereich. Laut Susanne Ozegowski, Leiterin der Abteilung für Digitalisierung und Inno­vation im Bundesgesundheitsministerium, lässt Deutschland hier "viel Potenzial auf der Straße liegen". 

Allgemein zeichnet sich eine Verlagerung der Schwerpunktsetzung in der thematischen Verteilung der KHZG-Anträge ab: Aktuell befindet sich die digitale Dokumentation mit knapp 1.500 Projekte an erster Stelle der Vorhaben. Die anfänglich priorisierte Notfallversorgung, auf die Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn seinen Fokus legen wollte, steht mit 395 Projekten nun recht weit unten auf der Liste der Fördertatbestände.

Weiterführende Informationen zu den Herausforderungen für das KHZG und die Digitalisierung im Krankenhausbereich können Sie auf der Webseite des Ärzteblatts und des HCM-Magazins nachlesen.

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