Funktionsweise



Pflege-Assistenzsysteme bestehen aus einigen technischen Grundkomponenten, die miteinander kommunizieren und bestimmte Aktionen auslösen.

Sensorik zur Erkennung von bestimmten Situationen
Algorithmen zur intelligenten Verarbeitung von Daten
Aktoren zur Ausführung von Befehlen
Anzeigemöglichkeiten für Helfende

Alle Komponenten im Überblick



Sensoren, Algorithmen und Aktoren erfassen Situationen
und bieten bedarfsgerechte Unterstützungsfunktionen an.

Sensorik zur Erkennung von bestimmten Situationen

Pflege-Assistenzsysteme benötigen Sensoren, um Situationen entsprechend zu überwachen. Die Sensoren können in einem Raum oder aber auch direkt im System verbaut sein. Sie lesen Daten ein und übermitteln diese weiter.
Bekannte Beispiele sind hierbei Sensoren, die Bewegungen erfassen oder aber auch Drucksensoren und Kamerasysteme. Dabei gibt es die Möglichkeit, dass mehrere Sensoren zusammenarbeiten und als Umfeldsensorik das Umfeld der zu assistierenden Person erfassen. So lassen sich beispielsweise Sturzbewegungen erkennen. Es gibt aber auch Sensoren, die lediglich darauf ausgelegt sind spezielle Zustände zu erkennen.

Algorithmen zur intelligenten Verarbeitung von Daten

Algorithmen sorgen dafür, dass aus den übermittelten Daten der Sensoren Informationen werden. Sie werten die Daten der Sensoren aus und ordnen diese definierten Szenarien zu. Die daraus entstehenden Informationen übermitteln sie wiederum weiter. Je nach Szenario führt das dazu, dass eine Reaktion, z.B. ein Alarm, ausgelöst wird.
Der Algorithmus bildet somit sozusagen eine Art Brücke zwischen Sensor und Aktor. Ohne seine Übersetzung der Daten, wüsste der Aktor nicht was er tun soll - und ohne Algorithmus wäre der Sensor nur ein Datensammler und somit alleinestehend unbrauchbar.

Aktoren zur Ausführung von Befehlen

Aktoren können, genauso wie Sensoren, in der Umgebung oder im System selbst verbaut sein. Sie interagieren mit den Sensoren und Algorithmen indem Sie Befehle aufnehmen und ausführen. Die Aktoren sind somit der Endbaustein im Aufbau eines technischen Assistenzsystems, denn sie sorgen dafür, dass jedem Szenario, das Sensor und Algorithmus bestimmen, ein automatisiertes Ereignis folgt. Dieses kann sich beispielsweise mechanisch, optisch oder auch akkustisch äussern.

Anzeigemöglichkeiten für Helfende

Eine Anzeige kann das Gesamtsystem optional dabei untersützen, die ausgelösten Ereignisse zu sammeln und anzuzeigen. Die einzelnen zuvor erfassten Szenarien können gegliedert und in einem entsprechenden Medium (z.B. Display) angezeigt werden. Die Anzeige gibt somit sozusagen eine Art Protokoll, der von den Aktoren ausgeführten Befehle wieder. Sie stellt im Falle eines Pflege-Assistenzsystems die Verbindung zum Helfenden dar. Dabei kann Sie sich dem Helfenden gegenüber auf verschiedene Wege Wege (visuell, akkustisch) bemerkbar machen.

Technische Systemvoraussetzungen



Vor der Auswahl eines Assistenzsytems sollten die technischen Systemvoraussetzungen überprüft werden.

Einige Systeme benötigen keine technischen Voraussetzungen und können direkt verwendet werden. Dabei benötigen fast alle Systeme eine Stromversorgung, entweder an einen Stromanschluss in der Häuslichkeit oder über eine Ladevorrichtung.
Weitere Voraussetzungen können sein:
  • Telefonanschluss
  • WLAN
  • LAN
  • Mobilfunk
  • Funk

Datenschutz und Datensicherheit



Pflege-Assistenzsysteme sollten alle Anforderungen und Vorgaben konform nach DSGVO erfüllen.

Die Sensoren von technischen Assistenzsystemen können einiges über den Alltag und das Leben eines Menschen aussagen. Deshalb ist es wichtig, dass diese persönlichen Daten verantwortungsvoll und sorgfältig behandelt werden. Die von den Sensoren aufgenommenen Daten werden anonym und über ein virtuelles privates Netzwerk versendet (VPN), das dem höchsten Stand der Sicherheitstechnik entspricht. Sie dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden und dürfen ausschließlich zur Erfüllung ihres Dienstes verwendet werden. Eine Weiterverarbeitung der Daten darf nur erfolgen, wenn die Betroffenen nach einer Aufklärung über die Systeme und die Datenverarbeitung ihr schriftliches Einverständnis geben. Zum Schutz der Privatsphäre sollten insbesondere Kamers in privaten Bereichen bzw. Innenräumen nur nach Absprache installiert und nur in Notfällen verwendet werden.

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