Alle häufig gestellten Fragen haben wir hier für Sie zusammengefasst. Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf, falls Ihre Fragen unbeantwortet bleiben.

Fragen zu Funktionalität und Angebotsumfang
Sind Pflege-Assistenzsysteme für jede Wohnform nutzbar?
Pflege-Assistenzsysteme stehen sowohl als Funk-Nachrüstlösung, wie auch als kabelgebundene Neubau-Lösung zur Verfügung. Dabei integriert sich dank server-basierten Architektur sowohl in Lichtruf- oder Pageranlagen bzw. ist per Plug-and-Play innerhalb von wenigen Minuten in der eigenen Häuslichkeit eingebaut.

Pflege-Assistenzsysteme sind in unterschiedlichen Wohnformen im Einsatz. Beispiele sind:
  • Häuslichkeit: ermöglichen einer ambulante rund-um-die-Uhr Betreuung
  • Betreutes Wohnen: soziale Unterstützung und Hilfe on-demand
  • Stationär: den Pflegekräften im Nachtdienst die permanente Unsicherheit nehmen und die Sicherheit ihrer Bewohner erhöhen.
Was heißt Sicherheit?
Pflege-Assistenzsysteme wie beispielsweise Herd-Sicherheit, Sturzerkennung oder Anwesenheits-Melder bieten beispielsweise die Grundlage einer sicheren Wohnumgebung. Zusammen mit der Intervention durch Pflegefachkräfte oder informell Pflegende stellen diese ein tatsächliches Plus an Sicherheit dar.
Was heißt Soziale Teilhabe?
Kommunikations-Module, wie beispielsweise das Tablet mit Skype-Kurzwahltasten oder das Digitale Schwarze Brett am Tablet zur Quartiersvernetzung stellen sicher, dass der soziale Kontakt so lange wie möglich bestehen bleibt.
Was heißt Komfort?
Komfort-Module wie die Rollladensteuerung oder die Video-Türsprechanlage ermöglichen ein möglichst hohes Maß an Selbstbestimmtheit und Selbständigkeit. So kann beispielsweise auch bei stark eingeschränkter Mobilität, erkannt werden, wer vor der Tür steht und diese geöffnet werden.
Ist das System nachrüstbar?
Pflege-Assistenzsysteme stehen oft sowohl als Funk-Nachrüstlösung, wie auch als kabelgebundene Neubau-Lösung zur Verfügung. Dabei integriert sich dank server-basierten Architektur sowohl in Lichtruf- oder Pageranlagen bzw. ist per Plug-and-Play innerhalb von wenigen Minuten in der eigenen Häuslichkeit eingebaut.
Was ist ein seniorengerechtes Tablet?
Zur Unterstützung der Einsatzbereiche Komfort und Kommunikation bietet sich ein Tablet mit seniorengerechter Bedienoberfläche an. Um die Akzeptanz zu erhöhen, sind z.B. Spiele und Wetterinformationen verfügbar. Auf Wunsch des Betreibers können auch Fotos und Videos sowie Komfortlösungen mit eingebunden werden.

Das Tablet wird über eine Fernwartung (mobile Device Management) oder lokal durch Sozialdienst, Ehrenamtliche oder Pflegekräfte gepflegt.

Wichtig für die Themen Ausfallssicherheit- und Datensicherheit ist, dass das Tablet keine sicherheitsrelevante Funktion erfüllt. Daher kann selbst bei entladenem Akku oder Verlust des Tablets, eine einwandfreie Funktion der Sicherheitsmodule sichergestellt werden.
Welche Alarmierungskanäle gibt es?
Die Benachrichtigung der Pflegekräfte kann je nach technischer Ausstattung Ihres Hauses über folgende Kanäle erfolgen:
  • Smartphone-App
  • Pager-Anlage
  • Lichtrufsystem
  • Hausnotruf
Wie finde ich die richtigen Module für mich?
Pflege-Assistenzsysteme passen sich oft durch modulare Bauweise optimal den Lebensumständen an. Es werden nur jene Module verwendet welche die Selbstbestimmtheit oder die Sicherheit erhöhen. Dabei kann selbstverständlich der Modulumfang jederzeit erweitert und den sich ändernden Lebensumständen angepasst werden.

Die Auswahl der Module erfolgt mit Hilfe des Neuen Begutachtungsassessement (NBA). Auf Basis der hier erhobenen Einstufungen, werden durch das Mensch-Modul-Auswahl-Tool Empfehlungen für passende Module ausgegeben. Die Pflegefachkraft kann für die empfohlenen Module, Details zu der Funktion der Moduls lesen und gegeben falls den Funktionsumfang ändern.

Fragen zur technischen Umsetzung
Wie wird der Datenschutz sichergestellt?
Sensoren und Aktoren in der Wohnung übertragen Daten sicher verschlüsselt an einen in Deutschland betriebenen Server. Die Alarmierung und der Zugriff auf die Daten erfolgt ausschließlich über eine App. Optional kann der Server Alarmierungen als Pager-Nachricht, SMS bzw. Anruf auf eine definierte Pager- bzw. Telefonnummer senden. Ein umfassendes Datenschutzkonzept liegt vor. Eine Datenverarbeitung ist erst möglich, wenn eine Aufklärung der Betroffenen mit schriftlicher Unterzeichnung einer Einwilligungserklärung vorliegt.
Wie erreichen Pflege-Assistenzsysteme eine hohe Akzeptanz und hohe Zuverlässigkeit?
Die Sensoren werden im Raum so angebracht, dass sie den üblichen Aktivitätsbereich erfassen.

Je nach Bedarf kommen wahlweise neben klassischen Hausnotrufgeräten auch Systeme zum Aktivitätsmonitoring (z.B. Türsensoren oder Bewegungsmelder zur Sturzerkennung) oder zur Risikoprophylaxe (z.B. Aufsteh-Melder, automatische Nachtlichter oder Herdüberwachungssysteme) zum Einsatz.

Die Sensorik kann sowohl als Funklösung für einfachste Nachrüstbarkeit, wie auch als kabelgebundene Sensorik für geringste Wartungskosten ausgeführt werden. Auch eine Kombination aus beiden Technologien ist möglich, um beispielsweise ein kabelgebundenes Basispaket im Bedarfsfall mit weiteren Funkmodulen zu ergänzen. Unterstützte Kommunikationsprotokolle in diesem Zusammenhang sind beispielsweise KNX, enOcean oder MQTT.
Wie erfolgt die Anbindung von Pflege-Assistenzsystemen?
Die Sensorik wird lokal verarbeitet oder über eine (Funk-) Basisstation mit dem Server verbunden, wobei die Datenübertragung verschlüsselt, über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) erfolgt. Die Funkbasisstation kann über UMTS, WLAN oder LAN mit dem Internet verbunden werden. So ist sichergestellt, dass in allen Fällen eine sichere und hochverfügbare Internetverbindung besteht, selbst wenn der Bewohner keinen Internetanschluss hat.

Besonders hervorzuheben ist, dass sich die UMTS SIM-Karten von escos in allen europäischen Mobilfunknetzen einwählen können und immer das beste Netz wählen. So ist sichergestellt, dass Funklöcher eines Mobilfunkbetreibers keine Auswirkung haben.

Datenschutz und Datensicherheit
Ist Datenschutz gewährleistet?
Die Speicherung der Daten sollte ausschließlich auf in Deutschland befindlichen Servern und entspricht allen Anforderungen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erfolgen. Der Hersteller stellt Ihrem Datenschutzbeauftragten für eine Datenschutzprüfung gern umfangreiche Informationen zu den betreffenden Verarbeitungstätigkeiten bereit.
Wo werden die Daten verarbeitet?
Die Daten der Sensorsysteme sollten auf Servern in Deutschland verarbeitet werden. Im Falle der Bereitstellung von Tablets oder anderen Mehrwertdiensten und entsprechendem Mobile Device Management (MDM) können auch Server im EU-Ausland verwendet werden. Auch für diese Server sind alle Anforderungen der DSGVO zu erfüllen.
Wie wird die Datensicherheit gewährleistet?
Sämtliche Daten sollten über ein verschlüsselt übertragen werden (z.B. virtuelles privates Netzwerk). Dieses entspricht dem höchsten Stand der Sicherheitstechnik. Wenn es geht ausschließlich anonyme Messdaten über das Netzwerk gesendet gesendet werden.

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