Von der mobilen Dokumentation bis zur Alarmierung in der Notaufnahme.

Smartphone-basierte Ersthelferalarmierungssysteme
Einsatzdokumentation und telemedizinische Voranmeldung
Digitale Protokollübergabe und Integration ins KIS
Telemedizinische Assistenz durch Teleärzte

Alle Funktionen im Überblick



Digitales Notfallmanagement ist herstellerübergreifend und in den Gesamtablauf der sektorenübergreifenden Rettungskette integriert.

Smartphonebasierte Ersthelferalarmierungssysteme
Im Falle eines Herzstillstandes der nicht im Krankenhaus stattfindet, ist es notwendig, dass Hilfe innerhalb von 5 Minuten geboten wird. Ob Laien, Sanitäter oder medizinisches Fachpersonal in ihrer Freizeit können über eine Smartphone-App lokalisiert werden und innerhalb dieser 5 Minuten am Einsatzort sein. Die in der Nähe befindlichen Ersthelfer können alarmiert werden und den Einsatz übernehmen. Nach Wahl des Notrufs 112 werden die Ersthelfer durch die Leitstelle automatisch parallel zum Rettungsdienst alarmiert. Idealerweise ist eine AED-Datenbank integriert, sodass mehrere Ersthelfer zum Einsatz geschickt werden können. Einer der Ersthelfer sucht den nächstgelegenen verfügbaren AED auf und bringt ihn zur Reanimation. Studien haben gezeigt, dass die Zeit bis zur ersten durchgeführten Laienreanimation signifikant kürzer ist und dass sich Überlebensraten steigern lassen. In der atkuellen Leitline zur Wiederbelegung werden Systeme zur Alarmierung von Ersthelfern gefordert.
Digitale Einsatzdokumentation und telemedizinische Voranmeldung 
Der Rettungsdienst setzt ein mobiles Datenerfassungsgerät inkl. Softwareein, um umfassende Daten zum Patienten und zum Einsatz eingegeben werden können. Mit dem Gerät können automatisiert Versichertenkarten ausgelesen, Vitaldaten (z.B. EKG, Sauerstoffsättigung, HF, etc.) von Medizingeräten abgerufen und ohne extra Klick in das Einsatzprotokoll und in die Voranmeldung übernommen werden. Zusätzlich können bei Bedarf diverse Dokumente wie z.B. die Erklärung zur Mitnahmeverweigerung oder das Rettungsdientprotokoll direkt im Rettungswagen oder Notarzteinsatzfahrzeug ausgedruckt werden. 

Wissenschaftlich belegt, führt die telemedizinische Voranmeldung bei Tracer-Diagnosen zu einer besseren Versorgung. Über die telemedizinsiche Voranmeldung können digital erfasste Patientendaten direkt von Einsatzort in die Klinik und zur Leitstelle gesendet werden. Das reduziert "Stille-Post-Effekte" und steigert die Akzeptanz durch einen einheitlichen Informationsstand.
Telefonische Alarmierung und Information der Notaufnahme 
Der Patient benötigt eine umgehende Versorgung in einem Krankenhaus. Damit sich das Personal optimal darauf vorbereiten kann, hängt Arrivalboard in der Klinik. Das Arrivalboard ist ein Monitor im Aufnahmebereich bzw. in der Zentralen Notaufnahme. Auf diesem können wesentliche Patienteninformationen noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes angezeigt und priorisiert werden. So kann sich das Krankenhausteam optimal auf den eintreffenden Patienten einstellen. 

Gleichzeitig werden über die klinikinterne Rufanlage, die durch die telemedizinische Voranmeldung angesteuert wird, zielgerichtet Personal telefonisch alarmiert und informiert. Durch die Integration der Voranmeldung in die Rufanlage werden die Alarmierungsketten ganz automatisch durch die telemedizinische Voranmeldung ausgelöst. Vorab kann einstellt werden, welche Person zu welchem Voranmeldebild telefonisch alarmiert werden soll.
Digitale Protokollübergabe und Integration ins Krankenhausinformationssystem 
Im Tracker lassen sich neben der Alarmliste auch die Details zu einem Einsatz anzeigen. Sendet ein Rettungsmittel eine Voranmeldung in die Notaufnahme, so signalisiert der Tracker über einen Signalton oder ein optisches Signal, dass ein neuer Patient gebracht wird. Gleichzeitig wird auf dem Arrivalboard der Alarm angezeigt. Der Klinikarzt kann sich neben der Erstinformation auf demArrivalboard nähere Details zum Patienten wie ein EKG oder Vitaldaten auf dem Tracker ansehen und ggfs. über eine direkte Rückrufnummer den Rettungsdienst kontaktieren. Die Daten aus der Voranmeldung und der Protokollübergabe können nach erfolgter Übergabe direkt ins Krankenhausinformationssystem übernommen werden. Dazu bietet das digitale Notfallmanagement eine Reihe an Schnittstellen zu Notaufnahmesoftware. Es gibt mehrere Integrationsvarianten, die je nach Wunsch angepasst werden können.
Digitaler Versorgungsnachweis und kollaborative Zuweisung 
Die Leitstelle kann eine Software einsetzen, um sich einen Überblick über die Kapazitäten der Krankenhäuser zu verschaffen. Damit kann sie besser die Patientenströme im Rettungsdienst steuern und die Rettungsmittel des Rettungsdienstes disponieren. Die Leitstelle bewahrt dadurch den Überblick über das gesamte Einsatzgeschehen und kann das digitale Notfallmanagement als Kommunikationsschnittstelle zum Rettungsdienst und den Krankenhäusern nutzen. Am Einsatzort entscheidet sich der Rettungsdienst (bzw. über die Leitstelle) wohin der Notfallpatient zur Versorgung in einer Notaufnahme transportiert werden soll. Diese Entscheidung ist meist durch langwieriges Telefonieren geprägt. Mit dem digitalen Versorgungsnachweis stehen dem Notfallteam am Einsatzort die nötigen Informationen bereit, die zu einer optimalen Zuweisung führen. Neben den verfügbaren Kapazitäten werden auch freien Ressourcen transparent mit dem Rettungsdienst und der Leitstelle geteilt.
Digitales Qualitätsmanagement und elektronisches Audit & Feedback 
Der ständige Austausch zwischen Leitstelle, Rettungsdienst und Klinik führt nicht nur im Einsatzgeschehen und der Patientenversorgung für eine Verbesserung der Abläufe. Darüberhinaus können die elektronischen Daten der Routinedokumentation genutzt werden, um sektorenübergreifend Qualitätsmanagement zu betreiben. Die geeignete Plattform für diesen Austausch bietet ein regelmäßgier Workshop, an dem über das vergangene berichtet, die Daten vorgestellt und über zielgerichtete Maßnahmen entschieden werden. Dieser kontinuierliche Verbesserungsprozess führt sowohl zu einer nachhaltigen Reduzierung von Verzögerungen bei Diagnostik und Therapie bei Tracer-Diagnosen als auch zu einer Steigerung der Adhärenz zur Leitlinienkonformität. Somit lassen sich Door-to-Needle-Zeiten (beim aktuten Schlaganfall) oder Door-to-Balloon-Zeiten (beim ST-Hebungsinfakrt) nach und nach erreichen und systematische Verzögerungen auf ein minimum reduzieren. Im Qualitätsmanagement gilt: "Was man nicht messen kann, kann man auch nicht verbessern".
Telemedizinische Assistenz durch einen Telenotarzt oder einen Telefacharzt
In der Notfallmedizin müssen Entscheidungen innerhalb kurzer Zeit getroffen werden. Dafür ist häufig ein hohes Maß an medizinischer Kompetenz erforderlich. Primäres Ziel des Einsatzes von Telenotärzten ist die Verbesserung der Qualität der Patientenversorgung. Dies soll erreicht werden unter anderem durch einen schnelleren Beginn ärztlicher Diagnostik und Therapie, eine höhere Verfügbarkeit notärztlicher Expertise und eine Steigerung der Kompetenz der Rettungsdienstmitarbeiter. Ein weiteres Ziel des Telenotarzteinsatzes ist die Erhöhung der Notarztverfügbarkeit. Durch die telemedizinische Betreuung entfallen die Fahrtzeiten für den regulären Notarzt. Zusätzlich ist es – je nach Einsatzgeschehen – möglich, dass ein Telenotarzt zeitgleich mehrere RTW unterstützt.

Diese Aufgaben können Sie mit dem Digitalen Notfallmanagement lösen



Digitales Notfallmanagement verbindet im Notfalleinsatz alle Beteiligten in einer Art und Weise, die den Arbeitsalltag erleichtert und dem Patienten nachweislich nutzt.

Ärztliche Dokumentation

Telemedizinische Voranmeldung

Digitale Protokollübergabe

Datenintegration in das Krankenhaus-
informationssystem

Digitale Checklisten und SOPs

Einsatzarchivierung- und management

Digitale Datenerfassung

Datenempfang und Anzeige in der Klinik

Vor-Ort-Druck des Protokolls und der Transportverweigerung

Digitale Datenübernahme beteiligter Einsatzmittel

Faktura und Verbrauchsnachweis

Automatische telefonische Alarmierung

Anonymisierte Übersicht über alle Voranmeldungen

Mobiler Betten- und Kapazitätsnachweis

Integration von Leistellendaten

Einsatzmöglichkeiten



Es verbindet im Notfalleinsatz alle Beteiligten in einer Art und Weise, die den Arbeitsalltag erleichtert und dem Patienten nachweislich nutzt.

  • Ersthelfer

    • Reduktion des reanimationsfreien Intervalls
    • höhere Überlebensrate nach ROSC


    Die Smartphone-basierte Ersthelferalarmierung stellt im Hinblick auf die Verkürzung reanimationsfreier Intervalle nur einen Teil eines zu optimieren den Systems dar. Durch Aktivieren von geschulten Ersthelfern in der Umgebung des Notfallorts können sehr kurze reanimationsfreie Intervalle resultieren. In Verbindung mit einer AED-Datenbank können mehrere Ersthelfer alarmiert werden, um beim Herzkreislaufstillstand sowohl die Herzdruckmassage als auch die Frühdefibrillation zur Verfügung zu stellen. 

  • Leitstelle

    • Optimierung der Allokation und Zuweisung der Rettungsmittel
    • Vermeidung von Fehlfahrten, unnötigen Patiententransporten und langen Transportwegen

    Durch das digitale Notfallmanagement hat die Leitstelle direkte Kommunikationswege zum Rettungsdienst und zu den Ersthelfern. Die Einsatzplanung und -steuerung wird durch standardisierte und GPS-basierte Vorschläge vereinfacht und effizierter. Durch Integration des Versorgungsnachweises und der Alarmierungswege kann die Leitstelle besser das Einsatzgeschehen disponieren. Als Schaltzentrale zwischen Rettungsdienst und Krankenhaus müssen hier alle notwenigen Informationen in Echtzeit zur Entscheidungsfindung vorliegen. Die Leitstelle erhält direkt bei Einlieferung eine Rückmeldung zur Verdachtsdiagnose und kann diese mit dem initialen Alarmierungsgrund abgleichen.  

  • Rettungsdienst

    • Verbesserung der Dokumentationsqualität
    • Verfügbarkeit von notärztlicher und fachärztlicher Expertise am Einsatzort
    • Optimale Vorraussetzungen für eine reibungslose Übernahme des Patienten in der Notaufnahme

    Der Rettungsdienst kann sich während dem Einsatz mit einem Arzt per Video austauschen und medizinische Maßnahmen delegiert bekommen. Je nach Krankheitsfall bietet es sich an, dass ein Facharzt beim Notfall unterstützt. Der Rettungsdienst kann alle gesammelten Daten direkt an das Krankenhaus senden, um alle notwenigen Maßnahmen frühzeitig vorbereitet werden können.

  • Klinik

    • Integration der Rettungsdienstdaten zur Abrechnungs- und Dokumentationszwecken
    • Umfassende Visualisierung der Notfalldaten
    • Reduktion der Zeit bis Diagnose und Therapie

    Sendet ein Rettungsmittel eine Voranmeldung in die Notaufnahme, so signalisiert der Tracker über einen Signalton oder ein optisches Signal, dass ein neuer Patient gebracht wird. Gleichzeitig wird auf dem Arrivalboard der Alarm angezeigt. Der Klinikarzt kann sich neben der Erstinformation auf demArrivalboard nähere Details zum Patienten wie ein EKG oder Vitaldaten auf dem Tracker ansehen und ggfs. über eine direkte Rückrufnummer den Rettungsdienst kontaktieren. Die Daten aus der Voranmeldung und der Protokollübergabe können nach erfolgter Übergabe direkt ins Krankenhausinformationssystem übernommen werden. Dazu bietet das digitale Notfallmanagement eine Reihe an Schnittstellen zu Notaufnahmesoftware. Es gibt mehrere Integrationsvarianten, die je nach Wunsch angepasst werden können.

     

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