Das Unplanbare planbar machen.
Ein evidenzbasierter Ansatz um Leben zu retten.

Planungssicherheit
  • Notfälle frühzeitig vorbereiten
  • Dringlichkeit frühzeitig einschätzen
  • Schnell und sicher kommunizieren
Versorgungsqualität
  • Innerklinische Prozesse verkürzen
  • Versorgungsqualität steigern
  • Nachhaltig hohe Qualität sicherstellen
Effizienz
  • Schnell und sicher kommunizieren
  • Doppeldokumentation vermeiden
  • Ressourcenmanagement optimieren
Datenqualität
  • Datenqualität sektorübergreifend steigern
  • Anamnese standardisieren
  • Patientenorientierung etablieren

Planungssicherheit



Mit dem digitalen Patient arbeiten, noch bevor der "echte" Patient eintrifft.

Kommunikation ist das "A und O" in einem Notfalleinsatz. Die übliche Kommunikation zwischen Rettungsdienst, Leitstelle und Klinik ist das Mobiltelefon. Dabei treten häufig Missverständnisse (u.a. falscher Patientenname, unpassende Alarmierung des Schockraums) auf.

Durch eine standardisierte und digitale Kommunikationskultur sprechen alle Prozessbeteiligten die gleiche Sprache. Damit entstehen keine „Stille Post“-Effekte bei der Voranmeldung und Übergabe.

Die Notaufnahme erhält durch die frühzeitige bedeutungsvolle Information und Alarmierung einen relevanten Zeit- und Informationsvorsprung.

Der Rettungsdienst wird als innovativer Partner geschätzt. Vollständige Angaben verbessern die Einschätzung der Behandlungsdringlichkeit und es werden insgesamt weniger Telefonate für Abstimmungen mit dem Rettungsdienst nötig. Telefonate können auf das nötigste reduziert werden, z.B. bei Rückfragen des aufnehmenden Arztes bei Unklarheiten.

Digitales Notfallmanagement führt nachweislich zu Vermeidungen von Übernahme- und Organisationsverschulden und steigert die Akzeptanz für digitale Einsatzdokumentation.

Versorgungsqualität



Patientenzentriert. Evidenzbasiert. Konsensbasiert.

Dass der Rettungsdienst mit der Klinik schon vorab kommuniziert, ist bereits für den akuten Schlaganfall sowie für den ST-Hebungsinfarkt international empfohlen und evidenzbasiert. Durch die telemedizinische Voranmeldung und intelligente Alarmierungskette in der Notaufnahme ist jeder Beteiligte bestens informiert. Das führt dazu, dass der Rettungsdienst mit seinem Notfallpatienten bereits erwartet wird und sich dadurch geringere Wartezeiten in Notaufnahmen ergeben. Die Verfügbarkeit eines Notarztes oder Facharztes wird deutlich gesteigert und reduziert Vorhaltekosten.

Die Übergabe gestaltet sich präzise und zielführend. Die Kombination von digitalen Komponenten mit Qualitätsstrategien (u.a. Direkt-ins-CT oder regionale Transportstrategien) haben nachweislich einen positiven Einfluss auf die Versorgungsqualität. Bei zeitkritischen Krankheitsbildern, u.a. bei Schlaganfall, Epilepsie, Herzinfarkt und bei Traumapatienten konnten in Studien signifikant bessere Endpunkte erzielt werden.

Beim akuten neurologischen Defizit mit Verdacht auf einen Schlaganfall hat der Patient eine signifikant höhere Chance, innerhalb von 10 Minuten eine Bildgebung und innerhalb von 20 Minuten eine Thrombolyse zu erhalten. Damit werden Benchmark-Kriterien deutlich leichter einzuhalten und für den Patienten eine höhere Lebensqualität und weniger Invalidität möglich. 

Effizienz



Kosten sparen. Effizienz steigern. Leitlinien durchsetzen.

Für die Notaufnahme entsteht dabei mehr Zeit für die Patientenübernahme durch Optimierung organisatorischer Abläufe und ein optimiertes Raum- und Belegungsmanagement. Noch bereits bevor der Patient eintrifft, stehen dem Klinikarzt alle Informationen zur Verfügung, damit über frühere Klinikaufenthalte recherchiert werden kann. Dieser Informationsvorsprung erlaubt die Vorbereitung von Behandlungskapazitäten (z.B. spezielle Medizintechnik oder Betten). Die sektorenübergreifende digitale Datenerhebung steigert die Datenqualität durch einheitliche Kommunikationsstandards. Die digitalen Informationen der telemedizinischen Voranmeldung erlauben klinikinterne Prozesse (Fall anlegen, CT buchen, etc.) noch bevor der Patient in der Notaufnahme aufschlägt.

Damit kommen die Notfälle zielgerichtet in die Kliniken, die sie am besten versorgen können. Das kann zu einer Steigerung der Fallzahlen im Behandlungsspektrum führen und ist ein wesentlicher Baustein für Zertifizierungen. Beispielsweise können Kliniken beim Schlaganfall durch frühzeitige Einweisung in die Stroke Unit mehr Thrombolysen und Thrombektomien durchführen, was dann auch zu mehr abrechnungsrelevanten Fällen führt. Davon profitieren Patienten wie Kliniken gleichermaßen.

Datenqualität



Alle Daten strukturiert abrufbar. Gut lesbar. Für Statistiken exportierbar.

Das digitale Notfallmanagement bietet maximale Flexibilität durch Schnittstellen zu diversen Medizinprodukten oder Krankenhausinformationssystemen und individuelle Anpassungsmöglichkeiten an die vorhandene IT-Infrastruktur. Dadurch können Einsatzprotokolle und Voranmeldedaten des Rettungsdienstes digital in die Patientenakte übernommen werden. Der Telenotarzt oder Telefacharzt haben direkten Einblick in das Versorgungsgeschehen in Echtzeit, z.B. durch EKG-Liveübertragung.

Digitales Notfallmanagement erhöht entlang der gesamten Rettungsktte die Datenqualität durch einheitliche Informations- und Kommunikationsstandards. Die Auflagen für den Betrieb und Datenschutz sind gesichert. Auf Seiten des Rettungsdienstes werden sämtliche Informationen zum Patienten digital erfasst und in einer einheitlichen Struktur mit dem Krankenhaus, der Leitstelle und mit dem Telenotarzt geteilt. Nicht nur die Lesbarkeit der Protokolle bietet für die Klinik einen schönen Nebeneffekt, sondern Kliniken können mit diesen Informationen auch weiterarbeiten. So kann der Arzt in der Klinik beim Verfassen eines Entlassungsberichtes, den kompletten Vorbefund des Notarztkollegen per Mausklick übernehmen.

Und nicht zuletzt, können diese Informationen auch in auswertbare Daten exportiert werden, damit statistische Analysen möglich sind. 

Publikationen



Das Digitale Notfallmanagement wird bereits seit vielen Jahren evaluiert
und weiterentwickelt. Die Studienergebnisse wurden
in zahlreichen Fachzeitschriften publiziert.

  • Die akute Schlaganfallversorgung kennzeichnet sich durch die Vermeidung von zeitlichen Verzögerungen bis zur Bildgebung und Therapie sowie durch das Erkennen und richtige Zuführen des Patienten zum richtigen Versorger aus. Es gibt mittlerweile mehrere Bildgebungsverfahren (CT, MRT) und Therapieverfahren (Thrombolyse oder Thrombektomie), die dem Patienten zur Verfügung stehen. Die Logistik dahinter ist entscheidend, so dass dem Patienten die optimale Versorgung zu kommt. Dazu braucht es ein kommunikatives und kollaboratives Miteinander schon während der Akutversorgung. Entscheidungen müssen auf Basis ausreichender Informiertheit getroffen werden. In unseren Veröffentlichungen zum Schlaganfall konnten wir aufzeigen, dass die Versorgung im Einsatz, aber auch darüber hinaus durch ein sektorenübergreifendes Qualitätsmanagement verbessert werden kann. Die Leitlinien zur akuten Schlaganfallversorgung mit einem Empfehlungsgrad I und einem Evidenzlevel von B betonen die Wichtigkeit der Voranmeldung und des präklinischen Assessments durch Schlaganfallscores. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Publikationen und Studien, die zeigen, dass eine Voranmeldung sich günstig für innerklinische Prozesse auswirkt. Lesen Sie selbst.

     

    Eder PA, Laux G, Rashid A, Kniess T, Haeusler KG, Shammas L, et al. (2021)
    Stroke Angel: Effect of Telemedical Prenotification on In-Hospital Delays and Systemic Thrombolysis in Acute Stroke Patients.
    Cebrovasc Dis 2021 
    Weiterlesen

    Soda H, Ziegler V, Shammas L, Griewing B, Kippnich U, Keidel M, Rashid A (2017) 
    Telemedizinische Voranmeldung in der akuten Schlaganfallversorgung, Erfahrungen der Stroke-Angel-Initiative von 2004 bis heute.
    Der Nervenarzt 88(2), 120-129
    Weiterlesen

    Ziegler V, Rashid A, Schaff M, Kippnich U, Griewing B (2012)
    Qualitätsmanagement in der akuten Schlaganfallversorgung: Wie kann man die präklinisch-klinische Schnittstelle beim Schlaganfall bewerten und verbessern? 
    Notarzt 28(06): 237-245, Georg Thieme Verlag KG Stuttgart
    Weiterlesen

    Soda H, Eder PA, Rascher A, Rashid A (2020)
    Akutneurologie: Telemedizinisches Notfallmanagement beim akuten Schlaganfall.
    Retten! 2020; 9(01): 40-48, Georg Thieme Verlag KG Stuttgart
    Weiterlesen

     

  • Das ACS (Akute Koronarsyndrom) gehört zu den häufigsten Indikationen für den Einsatz des Notarztes und stellt eine der häufigsten Todesursachen dar. Die Mortalität von ST-Hebungsinfarktpatienten korreliert mit der Zeit bis zur Reperfusionstherapie des Infarktgefäßes und kann durch eine optimale Abstimmung und Koordination der Rettungskette verbessert werden. Um eine optimale Versorgung für den Patienten zu erreichen, sind die Erkennung und Beschreibung der Symptome durch den Rettungsdienst, die Voranmeldung und EKG-Telemetrie der Notaufnahme durch den Rettungsdienst, die Umgehungsentscheidung eines Nicht-PCI-Krankenhauses sowie der Notaufnahme direkt ins Herzkatheterlabor und das sektorenübergreifende Qualitätsmanagement mit datengetriebenen Feedback evidenzbasierte Bausteine. Studien belegen, dass die Fehlaktivierungsrate des Herzkatheterlabors zu hoch ist, die Erkennungssicherheit des Rettungs- und Notarztdienstes eines ST-Hebungsinfarkt zu niedrig und die Prozesse in der Klinik zu spät anlaufen. Wir haben Ihnen eine Auswahl an Literaturhinweisen zum Nachlesen zusammengestellt.

    Scholz KH, Lengenfelder B, Jacobshagen C, Fleischmann C et al. (2020)
    Long-term effects of a standardized feedback-driven quality improvement program for timely reperfusion therapy in regional STEMI care networks. 
    European Heart Journal: Acute Cardiovascular Care
    Weiterlesen 

    Schwinger RHG (2016)
    Telemedizin aus dem Notarztwagen verbessert die Versorgungsstruktur bei Herzinfarkt. 
    Aktuelle Kardiologie 2016; 5(02): 135-141
    Weiterlesen

    Brunetti ND, Gennaro L, Correale M et al. (2017)
    Pre-hospital electrocardiogram triage with telemedicine near halves time to treatment in STEMI. A meta-analysis and meta-regression analysis of non-randomized studies.
    International Journal of Cardiology 232: 5-11
    Weiterlesen

    Marcolinio MS, Maia LM, Oliveira JAQ et al. (2019)
    Impact of telemedicine interventions on mortality in patients with acute myocardial infarction: a systematic review and meta-analysis. 
    Heart. 2019; 105(19): 1479-1486
    Weiterlesen

  • Im Rettungswesen werden epileptische Anfälle oder klinisch ähnlich suspekte Ereignisse unter der Meldediagnose „Krampfanfall“ geführt. Eine sichere diagnostische Einschätzung am Notfallort ist für die Mitarbeiter der Rettungsteams oft erschwert. Eine Differenzierung zwischen epileptischem Anfall, psychogenem Anfall, Synkope, TIA oft nicht möglich. Strukturierte Instrumente zur Dokumentation des von Augenzeugen berichteten Ablaufs werden selten vorgehalten. Fehldiagnosen oder Fehleinschätzungen sind daher nicht unüblich. Erst in der Klinik stehen eine Reihe an technischen Möglichkeiten zur Diagnostik zur Verfügung: EEG, Blutuntersuchungen oder Bildgebung. Keines der diagnostischen Verfahren ermöglicht Rückschlüsse oder die genaue Darstellung des Ereignis vor Ort. Folge kann eine Über- oder Unterversorgung der Betroffenen sein, die im ungünstigsten Fall eine erhöhte Morbidität oder Mortalität nach sich ziehen kann. Eine verbesserte präklinische diagnostische Einschätzung kann das weitere therapeutische Prozedere steuern und ist durch eine standardisierte Anamnese durch den Rettungsdienst vor Ort möglich. Der dafür entwickelte Prehospital Epilepsy Emergency Score (PEES) stellt sich als ein geeignetes Werkzeug zur strukturierten Fremdanamnese dar.

    Knieß T, Soda H, Kippnich U, Shammas L, Rashid A (2017)
    Epileptischer Anfall oder Synkope?
    Notarzt 2017; 33(03): 166-170
    Weiterlesen

  • Die notfallmedizinische Versorgung von Schwerverletzten ist ein komplexes und dynamisches Einsatzgeschehen und bedarf einer nahtlosen Behandlung in einem zertifizierten Traumazentrum. Der Rettungsdienst kann häufig aufgrund Einschränkungen in Diagnostik und Therapie keine definitive Aussage zur Verletzungsschwere treffen und muss daher meist auf Verdachtsdiagnosen zurückgreifen. Solche Arbeitsdiagnosen bei verletzten Patienten bergen das Risiko zur Fehleinschätzung des Patientenzustands und der Verletzungsschwere. Durch die darauf abgestimmten Prozesse wird eine ressourcenfokussierte Vorbereitung des Schockraumteams und eine effiziente Diagnostik und Therapie in der Notaufnahme (Übergabe, Schockraumbehandlung und Bildgebung) erreicht. Eine systematische Übersichtsarbeit hat gezeigt, dass die telemedizinische Versorgung von Schwerverletzten an der Nahtstelle Rettungsdienst und Klinik durch die telemedizinische Assistenz eines Telenotarztes sowie durch die telemedizinische Voranmeldung positive Effekte zeigt. Eine Kombination dieser digitalen Stratgien wurde bisher noch nicht untersucht. Über eine Bildaufnahmefunktion sollten Bilder und Vitalparameter von der Unfallstelle mit den weiteren Voranmeldedaten direkt in die Notaufnahme geschickt werden, damit sich das Schockraumteam optimal auf den Patienten vorbereiten kann. Missverständnisse hinsichtlich des Unfallmechanismus etc. können verringert bzw. vermieden werden. Eine präklinisch versorgte Verletzung kann zugedeckt bleiben und muss nicht geöffnet werden, weil sich der Facharzt ein „Bild“ davon machen muss. In der Literatur finden sich viele Studien, die den Effekt der Telemedizin im Krankenhaus untersucht haben. Wir haben Ihnen eine Auswahl an Literatur zusammengestellt.

    Eder PA, Reime B, Wurmb T, Kippnich U, Shammas L, Rashid A (2018)
    Prehospital Telemedical Emergency Management of Severely Injured Trauma Patients.
    Methods Inf Med. 2018; 57(05/06): 231-242
    Weiterlesen 

    Eder PA, Dormann H, Krämer RM, Lödel SK, Shammas L, Rashid A (2018)
    Telemedizinische Voranmeldung durch den Rettungsdienst bei Schwerverletzten - Fallbericht eines Verkehrsunfalls.
    Notfall + Rettungsmedizin 22: 37-44 (2019)
    Weiterlesen

  • Digitale Technologien im Gesundheitswesen sind meist komplexe Interventionen. Die Evidenz zum medizinischen Nutzen solcher Interventionen ist kaum belegt, bzw. mit den herkömmlichen Mitteln (experimentelle klinische Forschung) schwer abbildbar. Die Versorgungsforschung bietet daher unter Berücksichtigung des Versorgungsalltags Möglichkeiten zur Evidenzsynthese. Davon abgeleitet können diese Strukturen im klinischen Alltag helfen, durch das kontinuierliche digitale Messen der Versorgungssituation in Form von Qualitätsindikatoren, Aussagen zur Leistungserbringung zu treffen. Sie wollten immer wissen, ob sich Verdachtsdiagnosen bestätigt haben? In wie vielen Fällen habe ich beim Akuten Koronarsyndrom kein EKG in die Klinik gesendet? Diese werden dann über verschiedene Feedbackkanäle (E-Mail, Aushänge, Video-Tutorials, Workshops, Vorträge etc.) an den einzelnen Beteiligten der Versorgungskette verbreitet. Strukturiertes Feedback ist ein essentieller Bestandteil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Besonders an der Nahtstelle Notaufnahme kann sektorenübergreifendes Feedback zur Verbesserung der Patientenversorgung beitragen. Lesen Sie selbst und sprechen Sie uns darauf an.

    Wehler M, Rashid A, Eder PA (2019)
    Von der "stillen Post" zur telemedizinischen Übertragung: Strukturierte Voranmeldung an die Zentrale Notaufnahme.
    In: Neumayr A, Baubin M, Schinnerl A (Hrsg.) CIRS im Rettungsdienst - Umgesetzte Maßnahmen und Lernpotentiale. Stumpf+Kossendey mbH Verlag, Ederwecht 2019. ISBN 978-3-96461-018-8
    Weiterlesen

    Laura M, Louise C, Michelle W et al. (2017)
    Clinical Performance Feedback to Paramedics: What They Receive and What They Need.
    AEM Education and Training 1(2): 87-97
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    Scholz KH, Maier SK, Jung J et al. (2012)
    Reduction in treatment times through formalized data feedback: results from a prospective multicenter study of ST-segment elevation myocardial infarction.
    JACC Cardiovasc Interv 2012; 5(8): 848-857
    Weiterlesen 

    Rogers RLG, Narvaez Y, Venkatesh AK et al. (2015)
    Improving emergency physician performance unsing audit and feedback: a systematic review.
    The American Journal of Emergency Medicine 2015; 33(10): 1505-1514
    Weiterlesen 

  • Die Vitalparameter des Patienten wurden am Einsatzort stabilisiert und die Transportfähigkeit hergestellt. Nun stellt sich die Frage nach der weiterführenden Versorgung im nächstgeeigneten Krankenhaus. Ein Krankenhaus kann der Leitstelle und dem Rettungsdienst im Notfalleinsatz seine Aufnahmekapazität mitteilen. Seit mehreren Jahren hat sich in einigen Regionen der elektronische Kapazitätsnachweis als sehr sinnvoll erwiesen. Das Krankenhaus kann mithilfe technischer Systeme für jede einzelne Ressource dessen Verfügbarkeit definieren bzw. bei dessen Ausfall temporär abmelden. Leitstelle und Rettungsdienst greifen während ihrer Einsätze auf die Datenbank zu und verschaffen sich schnell eine Übersicht über das bestgeeignete Krankenhaus. Das lästige telefonische „Abklappern“ der Krankenhäuser für den Rettungsdienst entfällt. Sprechen Sie uns für eine auf Ihren Bedarf abgestimmte Lösung an.

    Rashid A, Eder PA, Kippnich U (2015)
    Telemedizin im Rettungsdienst - Aktuelle Möglichkeiten für den Einsatzalltag. 
    Retten! 2015; 4(04): 256-260
    Weiterlesen 

    Eder PA, Dormann H, Krämer RM, Lödel SK, Shammas L, Rashid A (2018)
    Telemedizinische Voranmeldung durch den Rettungsdienst bei Schwerverletzen - Fallbericht eines Verkehrsunfalls.
    Notfall+Rettungsmedizin 22: 37-44 (2019)
    Weiterlesen

    Rashid A, Eder PA (2015)
    Vernetztes Notfallmanagement für Rettungsdienst und Krankenhaus: Aufnahmekapazitäten überwachen und Abmeldungen in Echtzeit kontrollieren. 
    KH IT-Journal 2015, eHealth Mobility Journal 2015(3): 116-118
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    Rashid A, Ewald M, Völker-Stahl U, Nickel S (2015)
    Entwicklungsperspektiven Integrierter Leitstellen in Baden-Württemberg - Eine Studie zur Qualität und Wirtschaftlichkeit am Beispiel der Integrierten Leitstelle Emmendingen.
    Stumpf+Kossendey Verlagsgesellschaft mbH, 2015. ISBN 978-3-943174-50-2
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  • Der Telefacharzt ist ein Facharzt in einem Zielkrankenhaus. Der aufnehmende Arzt in der Notaufnahme und der Rettungsdienst kann direkt bei fachärztlichen Fragestellungen den Facharzt konsultieren. Gleichzeitig werden dem Telefacharzt direkt medizinische Vitalparameter übermittelt (u.a. 12-Kanal-EKG, Sauerstoffsättigung und Blutdruck). Der Telefacharzt kann Maßnahmen an der Rettungsdienstpersonal oder Notarzt delegieren und steigert somit die Leitlinienadhärenz. Es gibt verschiedene Modelle wie ein Telefacharzt eingesetzt werden kann. Wir beraten Sie dazu gerne.

    Rashid A, Eder PA, Kippnich U (2015)
    Telemedizin im Rettungsdienst - Aktuelle Möglichkeiten für den Einsatzalltag.
    Retten! 2015; 4(04): 256-260
    Weiterlesen 

    Eder PA, Reime B, Wurmb T, Kippnich U, Shammas L, Rashid A (2018)
    Prehospital Telemedicine Emergency Management of Severely Injured Trauma Patients.
    Methods Inf Med 2018; 57(05/06): 231-242
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  • Die Prognose von Patienten, die prähospital einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden, hängt entscheidend davon ab wie schnell Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden. Smartphone-basierte Alarmierungssysteme für freiwillige qualifizierte Ersthelfer verkürzt das reanimationsfreie Intervall, damit der Patient eine Chance hat, den plötzlichen Kreislaufstillstand nachhaltig zu überleben. Auch in den aktuellen Leitlinien des European Resuscitation Council finden intelligente Alarmierungssysteme für Ersthelfer Erwähnung. Insbesondere wird unter dem Motto „community response saves lives“ und durch mehrere nationale Initiativen in Deutschland die Implementierung durch verschiedene Anbieter gefordert.

    Müller MP, Fischer M, Genzwürker H et al. (2016)
    Smartphonebasierte Alarmierung von Ersthelfern bei der Reanimation.
    Notfall+Rettungsmedizin 19: 466-467
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    Ringh M, Rosenqvist M, Hollenberg J et al. (2015)
    Mobile-Phone Dispatch of Laypersons for CPR in Out-of-Hospital Cardiac Arrest.
    New England Journal of Medicine 2015; 372: 2316-2325
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    Stroop R, Hensel M, Schnettker AT et al. (2018)
    Smartphone-basierte Ersthelfer-Alarmierung verkürzt das reanimationsfreie Intervall.
    Anästh Intensivmed 2018; 59: 58-67
    Weiterlesen 

    Ganter J, Trummer G, Damjanovic D et al. (2019)
    APP-based alarm system "FirstAED" for cardiopulmonary reuscitation in Freiburg breisgau-hochschwarzwald.
    Resuscitation 142(01): 106-107
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  • Der Telenotarzt ist ein ausgebildeter Notarzt, der sich von einem Arbeitsplatz über eine audio-visuelle Übertragung zum Einsatzort zuschalten kann. Gleichzeitig erhält der Telenotarzt sämtliche medizinischen Daten der Medizinprodukte in Echtzeit und kann bei der Diagnose und Stabilisierung des Patienten unterstützen. Der Telenotarzt kann auch den Transport in die Klinik begleiten oder sogar bei Verlegungen den Notarzt entlassten. Für viele Notfälle wie beispielsweise die hypertensive Entgleisung und das akute Koronarsyndrom sowie im Bereich der Schmerztherapie konnte zudem gezeigt werden, dass die Verbindung zu einem Telenotarzt eine medizinisch mindestens gleichwertige Versorgung und teilweise sogar höhere Leitlinienadhärenz ermöglicht als die Therapie durch einen Notarzt vor Ort.

    Brokmann JC, Felzen M, Beckers SK et al. (2017)
    Telemedizin: Potenziale in der Notfallmedizin. 
    Anästhesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther 2017; 52(02): 107-117
    Weiterlesen 

    Metelmann C, Metelmann B, Bartels J et al. (2018)
    Was erwarten Mitarbeiter der Notfallmedizin vom Telenotarzt?
    Notfall+Rettungsmedizin 22: 492-499 (2019)
    Weiterlesen

    Brokmann JC, Rossaint R, Hirsch F et al. (2016)
    Analgesia by telemedically supported paramedics compared with physician-administered analgesia: a prospective, interventional, multicentre trial.
    European Journal of Pain 2016; 20(07): 1176-1184
    Weiterlesen 

    Metelmann C, Renzing N, Gräsner JT et al. (2020)
    Prähospitale Telenotfallmedizin.
    Notfallmedizin up2date 2020; 15(04): 381-395
    Weiterlesen

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