sekTOR-HF



Transsektorale bedarfsorientierte Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz und Entwicklung eines alternativen Vergütungsmodell

Projektpartner

AOK Hessen (Eschborn), DAK Gesundheit (Hamburg), INAV Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH (Berlin), KVB Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (München), PRIMA Ärztegenossenschaft PriMa e.G. (Marburg), UMR Universitätsklinikum Gießen und Marburg (Marburg), INGEF Institut für angewandte Gesundheitsforschung GmbH (Berlin), RWI Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung e.V., (Essen) ZTM Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen GmbH (Bad Kissingen), RKC RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt (Bad Neustadt a. d. Saale)

Fördergeber

Gemeinsamer Budesausschuss (G-BA), FKZ: 01NVF19006

Projektzeitraum

Die Förderung für das Vorhaben läuft vom 01.06.2020 bis zum 30.11.2023.
Die Indikation Herzinsuffizienz (HF) gehört zu den häufigsten Krankenhausaufnahmediagnosen sowie Todesursachen in Deutschland. Bei der Behandlung der chronischen Erkrankung sind verschiedene Gesundheitssektoren eingebunden. Eine besser verzahnte Zusammenarbeit dieser Akteure könnte dabei helfen, die Patientenversorgung in Zukunft zu aufzuwerten.
Ziel des Projektes „sekTOR-HF" ist deshalb die Etablierung eines sektorenübergreifenden Versorgungsmodells für Herzinsuffizienz-Patienten mit einem telemedizinischen Kooperationsnetzwerk. Dieses Netzwerk soll zentral gestellten Fachärzten ermöglichen, HF-Patienten kontinuierlich zu überwachen, um diese rechtzeitig navigieren und Ressourcen zuweisen zu können. Die vom ZTM eigenständig entwickelte Telemedizinplattform „Curafida“ ermöglicht dazu den Austausch zwischen Fachärzten, Hausärzten, Kliniken und weiteren Gesundheitseinrichtungen.
Nach der Konzeption im Jahr 2020 sollen ab 2021 500 Patienten versorgt werden. Hierfür benötigte Vitaldaten können Patienten mit Herzinsuffizienz aus den Regionen Rhön-Grabfeld und Marburg-Biedenkopf mithilfe einer vom ZTM entwickelten App und verschiedenen Messgeräten in der Häuslichkeit erfassen und an den betreuenden Arzt übermitteln. Zudem werden medizinische Fachangestellte regelmäßig Televisiten bei den Patienten durchführen. Durch diese nachstationäre Betreuung soll eine Reduktion unnötiger Krankenhausaufenthalte und Vermeidung von Wiederaufnahmen erreicht werden.
Weiterhin wird ein passendes Vergütungsmodell für den vorliegenden Ansatz entwickelt, das dafür sorgen soll, dass alle Beteiligten ihre Expertise und Leistungen adäquat einbringen können. Denn bisherige Finanzierungsmodelle bergen wegen getrennten Versorgungsbudgets und Fehlanreizen durch mengenbasierte Vergütungen Problematiken bei der Versorgungswirtschaft.

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